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NLP & Coaching Institut Berlin 

 

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NLP-Lehrbuch Band 3

Eisstern

Titel: NLP mit Weisheit, NLP-Lehrbuch Band 3, Ziele & Motivation
Untertitel: Der Weg ist das Ziel
ISBN: 978-3-937553-53-5
Erste Auflage: Mai 2008

 

Für 20 Euro bei Amazon bestellbar. 

   

Wir empfehlen auch unser Kartenset zur NLP-Ausbildung

    

Über dieses Buch und die anderen Bände dieser Reihe

Dieses Buch ist der Band 3 aus einer Reihe von NLP-Lehrbüchern, in denen systematisch die gesamten NLP-Ausbildungen vorgestellt werden.

In diesem Buch geht es um die Darstellung der NLP-Interventionen aus den Tagen 5 und 6 unserer Ausbildung zum NLP-Practitioner (20 Tage) und zum Coach (32 Tage) in Verbindung mit den darin enthaltenen Weisheiten.

 

Die vorhergehenden Bände 1 und 2 sind aktuell noch als Band 1 veröffentlicht.

In den nächsten Wochen erscheinen Sie als getrennter Band 1 und 2.

Diese beiden Bände enthalten unser Grundverständnis von NLP und die NLP-Interventionen der ersten 4 Ausbildungstage: Selbstmanagement (Band 1) und Körpersprache (Band 2).

Die Folgebände beinhalten die weiteren NLP- und Coaching-Methoden der Ausbildungen zum NLP-Practitioner, Coach, NLP-Master, Master-Coach, NLP-Trainer, NLP-Lehrtrainer, Lehrcoach und unsere Firmentrainings mit Graves-Diagnostik und NLP.

 

Dieser Band 3 enthält 9 zentrale NLP-Interventionen für Ziele & Motivation.

Die NLP-Weisheit beim Thema: „Ziele & Motivation“ besteht darin, die Energie des entfalteten Ziels zur Verwirklichung dieses Ziels zu nutzen. Das ist eine konkrete Anwendung der taoistischen Weisheit: „Der Weg ist das Ziel.“ Wenn Sie sich vorstellen, wie Sie sich freuen und wohl fühlen, wenn Sie ein bestimmtes Ziel erreicht haben, dann können Sie diese Energie für den Weg zum Ziel nutzen, um dieses Ziel viel leichter und hoch motiviert zu erreichen.

"Selbstmanagement und Körpersprache", heißt der erste Band der Lehrbuchreihe "NLP mit Weisheit." In 26 ausführlich beschriebenen Anwendungsbeispielen lassen die Autoren das Potential sichtbar werden, das im professionellen NLP steckt. Erfrischend neu ist hier die Einbettung der NLP-Techniken in einen ethischen und philosophischen Kontext.

Über die Autoren

Nandana & Karl Nielsen sind beide Diplom-Psychologen, Diplom-Soziologen, NLP-Lehrtrainer und Lehrcoach. Sie haben langjährige Erfahrungen als NLP-Lehrtrainer mit allen NLP-Ausbildungen, als Lehrcoach mit allen Coachausbildungen, als festangestellte Führungskraft, als Forscher bei wissenschaftlichen Untersuchungen zur professionellen Kommunikation, als Trainer im Bereich Organisationsentwicklung, als Therapeuten in ihrer Psychotherapiepraxis und als Coach bei der Unterstützung von Menschen zur Verwirklichung ihrer Ziele.

Nandana & Karl Nielsen gründeten 1986 das erste NLP-Institut in Berlin und gehören damit zu den erfahrenen Pionieren des NLP in Deutschland. Sie leiten das NLP & Coaching Institut Berlin: www.NLP-Nielsen.de

Beide fördern im NLP und im Coaching den internationalen Erfahrungsaustausch, die Weiterentwicklung und die weltweite Kooperation erfolgreicher NLP-Institute, Coaching-Institute, und qualifizierter NLPler und Coaches.

Nandana Nielsen als Präsidentin der International Association of Coaching Institutes (ICI): www.Coaching-Institutes.net
und Karl Nielsen als Präsident der International Association of NLP-Institutes (IN): www.NLP-Institutes.net

Widmung

Wir widmen dieses Buch: „Ziele & Motivation“

der Krönung der Entwicklung des Universums

nach rund 14 000 000 000 Jahren Entwicklungszeit:

jedem heute lebenden Menschen.

 

Mögen die Ziele derer,

die sich Ziele leisten können,

dazu beitragen,

dass Menschen über Ihren Tellerrand schauen

und Frieden

auf dem gesamten Planeten Erde

für alle Menschen

Wirklichkeit wird.


 

Dieses Lehrbuch ersetzt kein NLP-Seminar, sondern ergänzt es.

Alle NLP-Interventionen, die wir Ihnen hier zeigen, sind eingebettet in eine ethische Grundhaltung von Selbstentfaltung, Weisheit und Menschenliebe.

Sie dienen, so wie wir sie hier darstellen, Ihrer Selbstverwirklichung, Ihrem Erfolg und Ihrer Weiterentwicklung von Weisheit, Toleranz und Lebensfreude.

 

Nutzen Sie NLP für Ihre Selbstverwirklichung und Ihre individuelle Freiheit im Sinne von: "Erkenne dich selbst und die in dir vorhandene Weisheit."

Inhaltsverzeichnis

 

 Einleitung zu Ziele & Motivation (Ausbildungstag 5 & 6)

 

8

 

Kapitel

1. SMARTe Ziele für Ihr Gehirn

15
2. Chunk up zum dahinter stehenden wichtigeren Ziel 35
3. Chunk sideways für Emotionalität, Kreativität, Smalltalk und Themenwechsel  43
4. Chunk down bei Unklarheiten und für Meilensteine zum Ziel 51
5. Dissoziierte Zieltrance für die Aktivierung von Motivation 59
6. New Behavior Generator für das mentale Einüben neuer Verhaltensweisen zum leichteren Erreichen eines erwünschten 65
7. Logische Ebenen für die Verbindung unterschiedlicher Motivationsebenen mit einem Ziel 73
8. Bonusmaterial: Pragmatischer esoterischer Umgang mit Zielen 91
9. Bonusmaterial: Auf dem Weg zu spiritueller Erleuchtung mit NLP 115

Anhang

132
Literatur & Webadressen 132
Deutsche Institute der International Associations IN & ICI 134
Kurzinfo zum NLP & Coaching Institut Berlin................................................................... 136

 

Zum Glück gibt’s NLP mit Weisheit

Band 3: Der Weg ist das Ziel

 

Wir haben die 9 NLP-Interventionen aus unserer NLP-Ausbildung zum NLP-Practitioner aus den Ausbildungstagen 5 und 6 in der folgenden Struktur behandelt:

1. Worum es geht - mit den darin enthaltenen Weisheiten

2. Beispiele dafür

3. Übungsanleitung dafür

4. Kurzfassung der Übungsanleitung in einem Kasten

5. Übungsanleitung für den Leser als Einzelperson

6. Spezielle Anwendungsmöglichkeiten, z.B.: nebenbei im Gespräch, in der Therapie, in Teams, im Coaching, im Businessbereich, als Lehrer, als Trainer, ...

7. Hausaufgaben für Leser und Seminarteilnehmer

    

Im folgenden ein Ausschnitt aus dem Buch als Beispiel das Kapitel 2: Chunk up, S. 151-157, Kapitel 6 New Behavior Generator S.65-72

   

   

   

   

   

 2. Kapitel

 

Chunk up (Hochchunken)

zum dahinter stehenden wichtigeren Ziel

 

"Wir neigen dazu, Erfolg

eher nach der Höhe unserer Gehälter

oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen,

als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft

und dem Maß unserer Menschlichkeit."

Marylin Monroe

    

Symptom    unrealistische Ziele

NLP              Hochchunken

Ziel              Annahme des Meta-Ziels

 

 

 

2.1   Worum es geht - mit der darin enthaltenen Weisheit

 

Hinter jedem Ziel steht ein Rahmen in dem das Ziel sich bewegt. Eine neue Arbeitsstelle möchte man, z.B. um seine Fähigkeiten besser zur Geltung bringen zu können oder für mehr Anerkennung oder für mehr Geld. Egal welches Ziel jemand nennt, können Sie immer fragen: „Was möchten Sie damit erreichen?“ Damit helfen Sie Ihrem Gesprächspartner zu mehr Klarheit. Er erkennt, dass sein Ziel Teil eines größeren Zieles ist und damit können sich ihm neue Lösungsmöglichkeiten für sein Ziel eröffnen.

 

Chunk up ist auch einsetzbar, wenn ein Klient zu Ihnen kommt, der ein Ziel hat, das gemessen an Ihrem Ethikstandard unakzeptabel ist, dann können Sie so lange durch hochchunken das höhere, dahinter liegende Ziel erfragen, bis Ihr Klient Ihnen ein Ziel mitteilt, das auch für Sie akzeptabel ist.

Fragen Sie besser nicht „Warum?“. Das führt tiefer ins Problem (s. Problemrahmenfragen im Band 1, Kapitel 3, 4.).

Nehmen wir an, das Ziel sei "Reichtum" und der Weg dahin der ständige Focus aufs Geld, fast alle Zeit fließt in die Arbeit und das Leben wird unter der Lupe, Gewinn oder Verlust, betrachtet. Um das zu bewerkstelligen werden andere Aspekte des Lebens vermieden, z.B. Zeit mit Menschen zu verbringen, die einem wichtig sind. Ist der Reichtum erreicht, muss man vielleicht feststellen, dass er von einer unüberwindbaren Leere begleitet ist und nichts bedeutet. Die Suche danach zu unterstützen, welche Qualität von dem Ziel im eigenen Leben erwartet wird, ist eine weise Anregung auf dem Weg zu sich selbst.

     

   

2.2   Beispiel für: "Hochchunken zum dahinter stehenden wichtigeren Ziel"

             

Wenn Ihr Klient sagt: "Ich möchte gerne mal meinen Chef so richtig blamieren. So wie der mich öffentlich beschämt hat, das verzeih ich dem nie. Kennen Sie denn Methoden, wie ich das anstellen kann?", dann ist das vielleicht nicht mit Ihrem Ethikstandard in Übereinstimmung.

Deshalb würden Sie jetzt hochchunken und fragen: „Was möchten Sie damit erreichen, dass Sie Ihren Chef blamieren?“ oder: „Was hätten Sie davon, wenn Sie Ihren Chef blamieren würden?“

Darauf würde Ihr Klient vielleicht sagen: "Dann würde ich mich innerlich wieder frei fühlen. Dann wäre für mich diese unerfreuliche Angelegenheit damit gerächt."

Wenn Sie wollen, können Sie noch weiter hochchunken und fragen: „Was möchten Sie damit erreichen, dass Sie sich innerlich wieder frei fühlen?“ oder: „Was hätten Sie davon, wenn Sie sich innerlich wieder frei fühlen würden?“

Darauf könnte Ihr Klient z.B. sagen: "Dann kann ich meine Arbeit wieder effektiv machen und müsste nicht immer daran denken, wie ich ihm das heimzahle."

Jetzt sind Sie einen großen Schritt weiter. Sie können jetzt als Coach Ihrem Klienten anbieten, mit ihm daran zu arbeiten, wie er sich innerlich wieder frei fühlen kann und seine Arbeit effektiv machen kann. Die Methode seinen Chef zu blamieren würden Sie ausschließen und ihm mit NLP effektivere Methoden anbieten, dieses Ziel zu erreichen. Wenn er dem zustimmt, können Sie dann damit beginnen, dass Ihr Klient sich daran erinnert, wann das schon mal so war, dass er sich frei gefühlt hat und effektiv gearbeitet hat. Daraus können Sie z.B. einen „Moment of Excellence“ entwickeln und ankern. Oft reicht so eine relativ einfache Methode schon aus, um eine Zustandsveränderung herbei zu führen, die stark genug ist, damit die Rachegedanken verschwinden.

   

    

2.3   Übungsanleitung: "Hochchunken zum dahinter stehenden wichtigeren Ziel"

    

a) Mentale Übung der Technik

  

Erinnern Sie sich bitte an einen Menschen, den Sie kennen, bei dem Sie erlebt haben wie er ein Ziel ihnen gegenüber geäußert hat, das Sie ethisch nicht okay fanden. Erinnern Sie sich dabei jetzt an eine ganz spezielle Situation. Sehen Sie diesen Menschen vor sich. Hören Sie seine Stimme dabei und spüren Sie dieses Gefühl seiner Präsenz. Wie weit weg steht er von Ihnen? Wie klingt seine Stimme? Welches Gefühl strahlt er aus? Lassen Sie ihn jetzt diesen Satz mit dem unethischen Ziel sagen. Dann wenden Sie darauf Hochchunken an, mit der Frage: "Was möchten Sie dadurch erreichen?" oder "Was hätten Sie davon, wenn ...". Nehmen Sie seine Antwort wieder zum Ausgangspunkt für Ihre Fragen zum Hochchunken, bis er eine Antwort gibt, die Sie für ethisch akzeptabel halten.

   

b) Übung in der Kleingruppe

  

Bitte bilden Sie Gruppen zu 4 Teilnehmern.

       A sagt ein ethisch angreifbares Ziel.

       B stellt die erste Frage mit Hochchunken durch: "Was möchten Sie dadurch erreichen, dass Sie ..." oder "Was hätten Sie davon, wenn ... .

       C chunkt von dieser Antwort ausgehend in dieser Art weiter hoch, bis A mit einem ethisch akzeptablen Ziel antwortet.

       D entfaltet und konkretisiert im Gespräch mit A dieses Ziel und achtet dabei besonders auch auf Inkongruenzen. 

Alle achten jedes Mal auf die nonverbalen Reaktionen bei A. Zum Schluss können alle kurz gemeinsam darüber nachdenken, welche NLP-Intervention kennen gelernt haben, für das gefundene neue Ziel hilfreich sein könnte.

  

c) Anwendung auf die eigene Zielformulierung (7 Minuten jeder)

   

Bitte finden Sie einen anderen Teilnehmer, mit dem Sie Ihr Blatt mit der Formulierung zu Ihrem Ziel austauschen. Nehmen Sie das Ziel, das Ihr Übungspartner aufgeschrieben hat und überprüfen Sie, in wie weit es sich bei diesem Ziel um ein Zweckziel oder ein Ursprungsziel handelt, indem Sie eine der beiden Fragen für Hochchunken anwenden: "Was möchten Sie dadurch erreichen, dass Sie ..." oder "Was hätten Sie davon, wenn ...".

Einerseits erhalten Sie durch diese Art des Fragens das dahinter stehende größere Ziel. Andererseits wird deutlich, dass das aufgeschriebene Ziel nur eine Form ist, in der sich das dahinter stehende Ziel verwirklichen lässt.Ursprungsziele sind solche, bei denen nichts mehr dahinter steht.Zweckziele sind solche, die einem anderen Zweck dienen.

Hinter Urlaub steht meistens, so etwas wie, der wundervolle Zustand, sich erholt und voller Energie zu fühlen. Hinter Geldsummen stehen oft sehr unterschiedliche Dinge, die jemand damit erreichen will, z.B.: Freiheit, Glücklich sein, Ansehen. Urlaub, Geld, Sex, Diät, Erfolg oder mit dem Rauchen aufzuhören usw. sind meistens nicht das wirkliche eigentliche Ziel. Menschen verbinden damit oft ganz individuelle Seinszustände und denken, dass sie die erreichen würden, wenn sie Geld, Urlaub, Ansehen, Macht, Sex, Erfolg, … hätten.

Dahinter steckt häufig ein fundamentaler Irrtum, den viele Menschen oft erst dann entdecken, wenn sie ihr „Ziel“ erreicht haben und dann der Seinszustand, den sie sich damit erhofft haben, nicht da ist. Vielleicht ist es einfacher und sinnvoller den Seinszustand zuerst anzusteuern und damit dann im zweiten Schritt das darunter liegende Ziel.

Wenn Ihr Übungspartner nach dieser Reflektion und diesem Hochchunken eine bessere Zielformulierung findet, dann bitten Sie ihn diese auf sein Blatt zu schreiben.

  

  

  2.4   Kurzfassung der Übungsanleitung

    

Chunk up (Hochchunken) für das größere Ziel

 

 1. Übung zum Lernen von Hochchunken

     Teilnehmer: Vierergruppen – A, B, C, D

     Zeitvorgabe: 20 Minuten

       A formuliert ein ethisch angreifbares Ziel

       B chunkt hoch: „Was möchten Sie dadurch erreichen?“  oder 

          "Was hätten Sie davon?"

       C chunkt von A’s Antwort aus weiter hoch

       D entfaltet und konkretisiert im Gespräch mit A dieses Ziel

Alle achten auf A’s nonverbale Reaktionen. Zum Schluss das ethisch annehmbare Ziel formulieren.

 

2. Übung zur Anwendung auf das ausgewählte Ziel

Teilnehmer: Zweiergruppen

Zeitvorgabe: 2 mal 7 Minuten = 14 Minuten

Lassen Sie Ihren Übungspartner sein Ziel formulieren oder vorlesen und fragen Sie ihn: „Was möchtest du dadurch erreichen, dass du … (sein Ziel) …?“ oder „Was hast du davon, wenn du … (sein Ziel) … erreicht hast?“. Sie können das ruhig mehrmals machen und jede Antwort weiter hochchunken, soweit das sinnvoll erscheint. Achten Sie bitte darauf, ob Ihr Übungspartner mit dem Erreichen des Ziels einen bestimmten Zweck verfolgt (Zweckziel) oder ob es ihm einfach darum geht, für diese Qualität seines inneren Seins einen äußeren Ausdruck zu finden (Seinsziel). Wenn er durch diese Reflektionen eine bessere Formulierung seines Ziels findet, dann bitten Sie ihn, diese zu übernehmen und jetzt auf sein Zielblatt zu schreiben.

 

  

2.5   Übungsanleitung für den Leser als Einzelperson zu: "Hochchunken zum dahinter stehenden wichtigeren Ziel"

  

Probieren Sie diese Technik doch mal schriftlich aus. Schreiben Sie zuerst ein ethisch angreifbares Ziel auf. Dann schreiben Sie als zweites die Frage zum Hochchunken auf. Dann schreiben Sie als drittes, nach etwas Überlegung, die angemessene Antwort dazu auf. Stellen Sie dazu anschließend im vierten Schritt wieder schriftlich durch hochchunken die Frage. Zum Schluss versuchen Sie, ob Sie jetzt im fünften Schritt darauf ein ethisch akzeptables Angebot machen können.    

   

  

2.6   Spezielle Anwendungsmöglichkeiten für: "Hochchunken zum dahinter stehenden wichtigeren Ziel", z.B.: nebenbei im Gespräch, in der Therapie, in Teams, im Coaching, im Businessbereich, als Lehrer, als Trainer, ...

  

In Verhandlungssituationen fragt man sich manchmal, worum es eigentlich geht. Die Argumente beider Seiten sind nicht so recht überzeugend. Irgendwie besteht in Ihnen vielleicht insgeheim der Eindruck, dass beide Seiten Recht haben und auch gleichzeitig beide Unrecht haben. Das ist der geeignete Moment um hochzuchunken und jeden Beteiligten einzeln danach zu befragen, worum es ihm letztendlich geht. Wenn das verärgert klingt, war die Frage falsch betont. Professionell könnte man z.B. durch hochchunken fragen:

"Wenn Sie ...das und das... sagen, worum genau geht es Ihnen letztendlich dabei? Was möchten Sie damit erreichen, dass Sie auf ... bestehen?"

Und wenn der Gesprächspartner Ihnen darauf antwortet, können Sie, indem Sie sich auf seine Antwort beziehen, damit wieder hochchunken und solange weiterfragen, bis Sie eine Antwort erhalten, die sichtbar werden lässt, worum es jedem Beteiligten geht. Oft geht es Menschen, die miteinander streiten, letztendlich um ähnliche Dinge. Durch hochchunken lässt sich das herausfinden. Der Streit ging dann in Wirklichkeit um den Weg, wie man da hin kommt, während es beim Streiten so aussah, als ob es eine grundsätzliche gegenteilige Zielrichtung geben würde. Mit Hochchunken steht Ihnen eine wundervolle Technik zur Verfügung, die Frieden zwischen Menschen stiften kann, die sich streiten.

   

    

2.7   "Hausaufgaben" für Leser und Seminarteilnehmer zu: "Hochchunken zum dahinter stehenden wichtigeren Ziel"

   

Wenden Sie in den nächsten Tagen und Wochen dieses NLP-Werkzeug gezielt an, um in Ihren Gesprächen genauer heraus zu finden, worum es Ihrem Gesprächspartner geht.

 

 

   

   

6. Kapitel

 

New Behavior Generator

zum Einstudieren neuer Verhaltensweisen   

              

"Der Kluge lernt aus allem und von jedem,

der Normale aus seinen Erfahrungen

und der Dumme weiß alles besser."

Sokrates

  

  

Symptom      fehlende klare Zielvorstellung und Motivation

NLP                 Assoziation und Dissoziation

Ziel                 Mentale Sicherheit in neuem Verhalten

 

6.1 Worum es geht - mit der darin enthaltenen Weisheit

Wenn Sie neues Verhalten mental einüben möchten, dann ist der New Behavior Generator dafür ausgezeichnet geeignet. Durch die Aktivierung dissoziierter, assoziierter, auditiver, visueller und kinästhetischer Bereiche werden alle Sinne intensiv mit einbezogen.

Sobald Sie Ihr Ziel nach den SMARTe-Kriterien formuliert haben, können Sie mit dem New Behavior Generator Ihrem Ziel den letzten Schliff geben und es effektiv an Ihr Unbewusstes vermitteln, damit ein Maximum an Motivation dafür entsteht.

In der Kommunikationsforschung wurde herausgefunden, dass Menschen, wenn sie nicht das gewünschte Ergebnis erzielen, eher dazu neigen "mehr desselben" zu tun, statt ein neues Verhalten einzusetzen. Ich rufe meinen Hund und er kommt nicht. Ich verstärke die Lautstärke. Er kommt nicht. Erneutes Verstärken der Lautstärke. Er kommt nicht. Ich füge Drohungen hinzu. Er kommt nicht. Ich könnte ein anderes Verhalten ausprobieren: ich renne in die Richtung, in die ich gehen möchte – der Hund folgt dem Bewegungsimpuls. Ich werfe die Leine nach ihm und fuchtle mit den Armen. Der Hund bekommt Kontakt zu mir und kommt auf mich zu.

 

Auch der Sinnspruch:

„Wenn du immer das tust, was du immer getan hast,

wirst du immer das bekommen, was du immer bekommen hast.“,

kann uns daran erinnern, unser Verhaltensrepertoire zu erweitern.

Im NLP sagen wir:

„Wenn das was du tust, nicht das bringt was du möchtest,

dann versuche etwas anderes.“

  

  

   

6.2 Beispiel für: "New Behavior Generator zum Einstudieren neuer Verhaltensweisen"

 

Beim New Behavior Generator überprüfen Sie zuerst innerlich die Formulierung Ihres Zieles auf die Kriterien von SMARTe, und auf die Einbettung in darüber stehende höhere Ziele, dazugehörende Werte und Überzeugungen. Dann klären Sie für sich den Auslöser für Ihr bisheriges Verhalten und wie Sie den als Auslöser für Ihr neues Zielverhalten nutzen können.

 

Wenn Ihr Ziel z.B. lautet: "Ich bin in Stresssituationen ruhig und gelassen.", dann gehen Sie kurz durch SMARTe, finden eine Zielsituation, in der das der Fall ist, können das vielleicht an Ihrer Stimmlautstärke und Sprechgeschwindigkeit messen, erkennen keine Verneinung und keinen Vergleich darin, finden heraus, dass dieses Verhalten von Ihnen selbst erzeugt und aufrecht erhalten werden kann und merken vielleicht, dass Ihnen jetzt noch eine Terminierung dazu fehlt.

Deshalb verändern Sie Ihre Zielformulierung in:

     

                                                  "Ich bin ab sofort in Stresssituationen ruhig und gelassen."

 

Jetzt überprüfen Sie, ob das zu Ihren Werten und Überzeugungen passt.

Falls Sie denken, dass Hektik und schnelles, lautes Reden die Lebendigkeit und Echtheit eines Menschen zum Ausdruck bringt, dann würde dieses Verhalten mit Ihren Werten und Überzeugungen kollidieren. Dann müssten Sie an Ihrer Zielformulierung weiter arbeiten und vielleicht kämen Sie dann zu einer Formulierung, wie z.B.:

 

"Ich bin ab sofort in Stresssituationen innerlich ganz wach und habe eine hohe Klarheit zur Verfügung."

 

Dann suchen Sie typische Auslöser, an denen Sie erkennen, dass Sie gerade im Stress sind und die Sie dafür nutzen können, sich an Ihr neues Verhalten zu erinnern. Das könnte z.B. für Sie darin liegen, dass Sie wieder mal 3 Dinge gleichzeitig tun und etwas irgendwohin gelegt haben, das Sie gerade noch in der Hand hatten und was Sie jetzt hektisch suchen, mit dem entsprechenden negativen selbst beschimpfenden Inneren Dialog. Wenn Sie diesen Auslöser jetzt in Ihre Zielformulierung einbauen, dann könnte die vielleicht so lauten:

 

"Wenn ich bemerke, dass ich 3 Dinge gleichzeitig tue und Dinge suche, die ich gerade noch in der Hand hatte, dann entsteht bei mir innerlich eine große Wachheit und Klarheit, mit einem hilfreichen freundlichen und unterstützenden Inneren Dialog dazu, mit den Worten: „ …, der … klingt."

 

Jetzt sind Sie soweit, dass Sie sich Ihr Ziel innerlich bildlich vorstellen können und sich selbst in der Situation sehen, in der Sie erkennen können, dass Sie Ihr Ziel erreicht haben.

In dieses Zielbild steigen Sie dann ein und überprüfen das Gefühl, das dabei entsteht.

Wenn sich alles richtig anfühlt, genießen Sie das in aller Ruhe.

Wenn nicht, untersuchen Sie die Störung, nehmen den Hinweis für die Veränderung Ihrer Zielformulierung aus dem ersten Schritt und beginnen mit der Übung wieder von vorne.

Wenn sich alles stimmig anfühlt, finden Sie eine charakteristische Bewegung dafür. Im NLP nennt man das auch „Poweranker“.

 

Zum Schluss reden Sie noch mal mit sich selbst und hören in sich hinein, ob Sie in sich so etwas wie eine besondere Stille oder einen Jubel hören können, nachdem Sie sich innerlich Ihre Zielformulierung gesagt haben.

Wir empfehlen das mit 3 unterschiedlichen Vorstellungen zukünftiger Realisierungen durchzuspielen. Dann kennt Ihr Gehirn die Variationsbreite des neuen erwünschten Verhaltens und stellt die Motivation auch bei entsprechend anderen ähnlichen Umständen zur Verfügung.

   

   

6.3 Übungsanleitung: "New Behavior Generator zum Einstudieren neuer Verhaltensweisen"

 

Zuerst erklären wir die Schrittfolge am Flip-Chart und geben unseren Teilnehmern dazu auch eine visitenkartengroße Anleitungskarte für die Abfolge der Schritte.

Anschließend machen wir eine Demo mit einem Seminarteilnehmer dazu.

Danach klären wir alle entstandenen Fragen.

 

In unserer klassischen Übungsgruppenform gibt es Vierergruppen mit A, B, C und E.

A wird von B befragt. C ist eine Art Coach für B. E übt als Emotionguard einfühlendes Verstehen in A und schützt bei Bedarf A emotional.

Bitte klären Sie in Ihrer Vierergruppe zum Einstieg nochmals kurz den Ablauf der Intervention und die Aufgaben von B, C und E und die Erwartungen an B, C und E.

Es gilt der Grundsatz, was immer A macht ist richtig. Für B gibt es für die ersten beiden Schritte Merkhilfen und ein kleines visitenkartengroßes Lernkärtchen. C und E können jederzeit aus ihrer speziellen Verantwortung heraus den Übungsablauf für eine kurze gemeinsame Reflektion unterbrechen.

 

Schritt 1: Zielformulierung

Sich selbst innerlich fragen: "Wenn ich mein neues Ziel erreicht habe, wie lautet dann die wörtliche Beschreibung meines Zielverhaltens, an dem ich meinen Erfolg erkenne?" Diese Zielformulierung mit SMARTe überprüfen.

"Welche Werte und Überzeugungen erfülle ich damit?"

Auslöser: "Was im Sichtbaren, Hörbaren und/oder Fühlbaren löste das bisherige Verhalten aus und soll ab jetzt das neue Verhalten auslösen?"

 

Schritt 2: Dissoziiertes Zielbild vorstellen

Sich das Ziel bildlich vorstellen: Sehen Sie sich jetzt selbst (dissoziiert) im Zielverhalten (evt. "als-ob" benutzen). Was genau tun Sie da, wie genau und mit welcher Wirkung? Was kann die Person im Bild sehen, hören und fühlen? Wie können Sie die anziehende Wirkung dieses Bildes von Ihnen verstärken?

 

Schritt 3: Assoziiertes Erleben des Zielzustandes

Ins Bild von 2. hineinschlüpfen und das Gefühl entfalten: Schlüpfen Sie in Ihr Erfolgsbild hinein. Finden Sie eine charakteristische Bewegung dazu, die den Erfolg ausdrückt.

 

Schritt 4: In sich hinein horchen, ob alles okay ist

Innerlich wieder mit sich selbst reden: "Fühlt sich alles richtig an?", "Sind die Werte und Überzeugungen aus 1. dadurch erfüllt?"

Bei: „… nicht erfüllt“ oder „… fühlt sich nicht richtig an“ fragen Sie sich: "Was brauche ich jetzt noch?" Damit gehen Sie dann zurück zu 1. und gehen mit der Ergänzung oder Korrektur nochmals durch alles durch.

 

Schritt 5: Wir empfehlen die Schritte 2. bis 4., mit 3 verschiedenen konkreten Vorstellungen möglicher Realisierungen, mental durchzugehen. Ab 3 Beispielen verallgemeinert das Gehirn von selbst und unterstützt damit, dass das Ziel auch bei leicht abweichenden Bedingungen motivationale Unterstützung findet.

 

Schritt 6: Wenn alles stimmt und sich gut anfühlt, genießen Sie das kurz.

 

6.4 Kurzfassung der Übungsanleitung

 

"New Behavior Generator

zum Einstudieren neuer Verhaltensweisen"

 

Teilnehmer

Vierergruppe – A (Klient), B (Bearbeiter), C (Coach für B), E (Emotionguard für A)

Bitte Aufgabenverteilung und Interventionsablauf kurz besprechen.

Für C und E gibt es einen Vordruck für ihre Spezialaufgaben.

Zeitvorgabe

30 Minuten, inkl. 5 Min. Vorbereitung und 10 Min. Feedbackrunde

 

Ablaufschritte der NLP-Intervention

1.  Zielformulierung: Die Zielformulierung mit den SMARTe-Kriterien überprüfen.

2.  Dissoziiertes Zielbild: Sich selbst (dissoziiert) im Zielverhalten sehen.

3.  Assoziiertes Erleben: Ins Bild von 2. hineinschlüpfen und das Gefühl entfalten.

4.  In sich hinein horchen: Fühlt sich alles richtig an? Wenn nicht, zurück auf 1.

5.  Schritte 2. bis 4. mit 3 verschiedenen konkreten Vorstellungen möglicher Realisierungen mental durchgehen

6.  Zielzustand und Zielverhalten genießen

  

  

  

6.5   Übungsanleitung für den Leser als Einzelperson zu: "New Behavior Generator zum Einstudieren neuer Verhaltensweisen"

 

Als Einzelperson ist es hilfreich, die verschiedenen Schritte und Anweisungen jeweils auf ein Blatt Papier zu schreiben und diese Blätter im Raum auszulegen. Schreiben Sie auf das jeweilige Blatt als Erkennungszeichen, wann welches Blatt dran ist, die Zahlen von 1-4.

   

   

6.6   Spezielle Anwendungsmöglichkeiten für: "New Behavior Generator zum Einstudieren neuer Verhaltensweisen", z.B.: nebenbei im Gespräch, in der Therapie, in Teams, im Coaching, im Businessbereich, als Lehrer, als Trainer, ...

 

In der Teamentwicklung können Sie diese Technik anwenden, indem Sie zu jedem Schritt von jedem Teammitglied ein Blatt mit seinen individuellen Vorstellungen ausfüllen lassen. Diese Blätter legen Sie dann an 4 Stellen im Raum zusammengehörig aus. Dann erarbeiten Sie mit dem gesamten Team bei jedem Schritt aus den Blättern ein gemeinsames zusammengefasstes Hauptblatt. Wenn alle mit allen Hauptblättern zufrieden sind, können Sie das Team damit dann durch alle 4 Positionen führen, während Sie bei jeder Position die gemeinsam erarbeiteten Ergebnisse entsprechend den Formulierungen auf dem jeweiligen Hauptblatt begleitend formulieren.

Für manche Menschen sind die visuellen Vorstellungen nicht besonders klar. Das ist für Gefühlsmenschen eher typisch. Sie haben so eine Ahnung davon, wie es aussieht, aber keine klaren konkreten Bilder davon. Das reicht völlig aus, um diese NLP-Intervention anzuwenden. Nur bei den visuellen Menschen achten Sie auf sehr klare Vorstellungen. Bei den kinästhetischen achten Sie darauf, dass das, was sie sich dort vorstellen, emotional für sie anziehend ist.

   

   

6.7 "Hausaufgaben" für Leser und Seminarteilnehmer zu: "New Behavior Generator zum Einstudieren neuer Verhaltensweisen"

 

Sie können diese NLP-Technik auch nebenbei im Gespräch mit anderen Menschen anwenden. Wenn Ihnen jemand von einem Ziel erzählt, das er erreichen möchte und Sie sowieso gerade Zeit haben mit ihm darüber zu reden, können Sie diese Technik als Ihren Gesprächsleitfaden nutzen. Achten Sie im ersten Schritt darauf, welche Elemente aus SMARTe Ihnen noch fehlen und fragen Sie diese nach, z.B. ob er einen konkreten Termin genannt hat, ob es konkrete messbare Faktoren gibt, an denen eindeutig überprüfbar ist, dass er sein Ziel erreicht hat oder was an seinem Ziel von ihm selbst initiierbar ist.

Auch Fragen zu den dazu gehörenden Überzeugungen und Werten können Sie jetzt ganz nebenbei stellen. Diese Technik ist dann Ihr Gesprächsleitfaden, den Sie für sich innerlich zur Verfügung haben. Einerseits üben Sie damit die Technik und andererseits unterstützen Sie ganz flexibel Ihren Gesprächspartner bei der Entwicklung seines Zieles und der Entfaltung der dafür hilfreichen motivationalen Kräfte.

Gehen Sie im Gespräch darauf ein, wie sich Ihr Gesprächspartner sein Ziel genau vorstellt, wenn er es erreicht hat, wie er sich dann verhält, was er innerlich denkt und wie andere darauf reagieren.

Im nächsten Schritt können Sie danach fragen, was das für ein innerer Zustand ist, den er in sich erlebt, wenn er sein Ziel erreicht hat. Vielleicht interessieren Sie sich auch dafür, woher er das in seinem Leben kennt.

Sie müssen nicht alle Schritte dieser Technik bei einem freien Gespräch abarbeiten. Der Gesprächsleitfaden der Technik gibt Ihnen nur eine hervorragende Orientierung für die Struktur Ihres Gespräches und versetzt Sie in die Lage eines kompetenten, professionellen Kommunikators. Jetzt haben Sie plötzlich wieder ganz viele Fragen und können Ihre Neugier im Gespräch aktivieren. Mit großer Wahrscheinlichkeit springt dabei auch der Funke auf Ihren Gesprächspartner über und Sie können sich beide an der Lebendigkeit des Gespräches erfreuen.

        

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Wir empfehlen auch unser Kartenset zur NLP-Ausbildung

 

Unsere Teilnehmer unserer Ausbildung zum NLP-Practitioner,

erhalten unser Buch: "NLP mit Weisheit, NLP-Lehrbuch Band 3" als Seminarunterlagen am 3. Ausbildungswochenende.

 

 


 

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