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Seminarinhalte der ersten 6 Tage der Ausbildung zum NLP-Practitioner - Thema 1: Selbstmanagement
 
Basiswissen NLP - Thema 1: Selbstmanagement

Sie trainieren in diesen 2 Tagen: 

  • die NLP-Grundannahmen: NLP-Axiome für Ihre Lebensfreude zu nutzen. Damit haben Sie erfolgversprechende Orientierungen für Ihr Verhalten in alle Lebenssituationen.
  • bei Gesprächen und beim Denken bewusst vom Problemrahmen in den Zielrahmen zu wechseln. Damit können Sie Gespräche oder innere Denkmuster, die eher problemorientiert verlaufen, bewusst in aussichtsreiche positive Zielrichtungen bringen.
  • das NLP-Fragemuster S.C.O.R.E. erfolgreich einzusetzen. Damit können Sie andere Menschen besser verstehen und sich bewusst auf deren Denk- und Sichtweisen einstellen.
  • einen intelligenten Umgang mit Kritik gezielt für sich zu nutzen. Damit fügen Sie zwischen provozierenden Reizen und nachteiligen Spontanreaktionen einen hilfreichen Zwischenraum ein, nehmen dem Urteil des Kritikers heimlich seine unangemessene Dominanz und schaffen für alle Beteiligten mehr zukunftsorientierte Klarheit.
  • das NLP-Format: "War das die Absicht Ihrer Kommunikation?" anzuwenden. Damit können Sie sich und anderen helfen, die Reaktionen aus ihrer Umwelt besser zu verstehen und durch gezielte erfolgsorientierte Verhaltensveränderung sinnvoll zu nutzen.
  • einen Glücks-, Begeisterungs- oder Erfolgsanker für sich einzurichten. Damit können Sie sich immer und überall daran erinnern, was Ihnen wirklich gut tut und Ihre Ressourcen effizient optimieren.
  • einen Magischen Kreis oder Moment of Excellence für schwierige Herausforderungen parat zu haben. Damit bereiten Sie sich erfolgsversprechend auf herausfordernde Problemsituationen vor und gehen souverän und exzellent mit Problemen um.
  • die NLP-Unterstützung: "Als-ob-Technik" effektiv einzusetzen. Damit kommen Sie kreativ und relativ unbemerkt weiter, wenn Ihr Gesprächspartner mit seiner Vorstellungskraft am Ende ist und nicht mehr weiter weiß.
 
  Seminarinhalte der ersten 6 Tage der Ausbildung zum NLP-Practitioner - Thema 2: Körpersprache
 
Basiswissen NLP - Thema 2: Körpersprache

Sie trainieren in diesen 2 Tagen: 

  • die Augenbewegungen als Hinweise zu verstehen über die Art, wie Ihr Gesprächspartner gerade denkt und wie Sie für optimale Kommunikation am besten darauf reagieren. Damit haben Sie eine erfolgversprechende Orientierungen für die angemessene Art der Reaktion auf Ihren Gesprächspartner. Sie wissen, wann er mit Gehirnaktivitäten absorbiert ist, wann er Ihnen zuhören kann und wie Sie Ihn am besten ansprechen können.
  • bei Gesprächen sich durch Rapport nonverbal auf den anderen einzustellen. Damit können Sie dem Unbewussten Ihres Gesprächspartners signalisieren, dass Sie bereit sind sich auf ihn einzustellen und dadurch eine Vertrauensbasis herstellen. Gleichzeitig erhöhen Sie die Wahrscheinlichkeit ihn besser zu verstehen, wenn Sie sich auch durch die Körpersprache auf seine Position einlassen.
  • das NLP-Format: 1.2.3. Position erfolgreich einzusetzen, um Probleme aus ganz unterschiedlichen Positionen und Blickwinkeln zu begreifen. Damit können Sie Probleme besser verstehen und leicht neue Lösungswege finden.
  • einen intelligenten Umgang mit Inkongruenzen und wie Sie diese gezielt für erfolgreiche Kommunikation nutzen. Damit sind Sie in der Lage den gesamten Menschen zu verstehen und auch mit den Bereichen Ihres Gesprächspartners zu kommunizieren, die diesem nicht bewusst sind.
  • im Gespräch visuelle, auditive und kinästhetische Sprache bewusst anzuwenden. Damit können Sie das, was Sie sagen möchten, in dem Sinnessystem formulieren, das Ihr Gesprächspartner am einfachsten versteht.
  • Gespräche durch pacen und leaden zu lenken, um dorthin zu kommen, wo Sie hinwollen. Damit können Sie Ihren Gesprächspartner dort abholen wo er ist und ihn sanft dorthin führen wo es Ihnen für den Verlauf des Gesprächs als hilfreich erscheint.
  • durch kalibrieren hellzusehen, d.h. Sie erkennen an der Körpersprache Ihres Gesprächspartners an was er denkt. Damit trainieren Sie Ihre Fähigkeit nonverbale Hinweise angemessen zu nutzen.
  • die verbale Rapportfähigkeit des aktiven Zuhörens mit Backtrack, d.h. das, was der andere gesagt hat, mit eigenen Worten geschickt zusammenzufassen. Damit stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Gesprächspartner richtig verstanden haben und geben ihm eine Gelegenheit Interpretationen frühzeitig richtig zu stellen.
 
Seminarinhalte der ersten 6 Tage der Ausbildung zum NLP-Practitioner - Thema 3: Fragetechniken & Ziele
 
Basiswissen NLP - Thema 3: Fragetechniken & Ziele

Sie trainieren in diesen 2 Tagen: 

  • die NLP-Fragetechniken aus dem NLP-Meta-Modell bewusst und gezielt einzusetzen. Damit haben Sie eine erfolgversprechende Methode für die angemessene Art der Reaktion auf verschleiernde Sätze von Ihrem Gesprächspartner oder in Ihrem inneren Dialog
  • bei Zielformulierungen durch das SMART-Zielformat Ziele erfolgversprechend zu formulieren, ihre Sinnhaftigkeit zu überprüfen und sie wirkungsvoll zu aktivieren. Damit können Sie das Unbewusste faszinieren und ihm durch die erarbeiteten und übermittelten visuellen Vorstellungsbilder genau signalisieren, was sie wirklich erreichen möchten.
  • das NLP-Format: Logische Ebenen erfolgreich einzusetzen, um Zusammenhänge aus ganz unterschiedlichen Positionen und Blickwinkeln zu begreifen. Damit können Sie ungeahnte Potentiale aktivieren und nebenbei in Gesprächen eine neue Tiefe in der Verständigung erreichen.
  • unangemessene Ziele mit Hochchunken zu einer sinnvollen Alternative zu entwickeln. Damit sind Sie in der Lage unangemessene Ziele elegant so zu hinterfragen, dass neue und angemessenere Zielvorstellungen sichtbar werden.
  • im Gespräch seitwärts chunken anzuwenden um es durch Small-Talk in Fluss zu halten. Damit können Sie Zeit gewinnen und sich bewusst anpassen oder einfach nur angeregt im Gespräch bleiben, wenn Sie das möchten.
  • das NLP-Format New Behavior Generator für die Aktivierung von Zielen zu nutzen. Damit können Sie sich in neues Verhalten probeweise einfühlen, es in Ruhe einüben und es bei Bedarf rechtzeitig verändern, bevor Sie es in der Praxis anwenden.
  • durch bewusstes Wahrnehmen von falschen Zusammenhängen behindernde Überzeugungen bei Ihrem Gesprächspartner elegant zu hinterfragen und gezielt zu entkräften. Damit trainieren Sie Ihre Fähigkeit genau zu zu hören und das Gehörte angemessen zu nutzen bevor vermeidbarer Schaden entstanden ist.
  • die sehr verbreitete Ungenauigkeit beim Sprechen durch präzisierendes Nachfragen auf den Punkt zu bringen und zu klären, was wirklich gemeint ist. Damit stellen Sie sicher, dass Sie Ihren Gesprächspartner richtig verstehen und veranlassen Ihren Gesprächspartner sich genau auszudrücken, damit er auch selbst begreift, worum es ihm eigentlich wirklich geht.
 
 
 
Seminarunterlagen zu den ersten 6 Tagen der Ausbildung zum NLP-Practitioner
NLP-Basiswissen
Kommunikation & Selbstmanagement
                                                                                                                                      Seite
 
NLP: Der Name, die Entwicklung, ausgewählte Literatur
2
Inhalte der Ausbildung zum NLP-Practitioner
3
NLP-Grundannahmen: Axiome
4/5
Anwendung der NLP-Axiome
6
Problem- und Zielrahmen
7
Typische NLP-Arbeitsschritte
7
Die 4 Stadien des Lernens
7
Ankern Teil I: Glücksanker und Kettenanker
8
Interessierter Umgang mit Kritik (Kettenanker)
8
Erinnerungsvermögen und regelmäßiges Üben
9
War das die Absicht Ihrer Kommunikation?
9
S.C.O.R.E. inkl. Kurzreframing, Backtrack
9
Moment of Excellence oder Magischer Kreis
10
Die wichtigsten Submodalitäten
11
Als-ob-Technik mit Wunderfrage, Zirkulärem Fragen und Symbolnutzen
11
Selbstkenntnis und Johari-Fenster
12
Botschaften in einem gesprochenen Satz (5 Ohren-Modell)
13
Aus der Transaktionsanalyse von Eric Berne
14/15
Hellsehen über Kalibrieren auf Problem- und Ressourcephysiologie
16
Pacen und Leaden (verbal und nonverbal),
16
Reaktionen auf Inkongruenzen
16
1. 2. 3. Position
17
Wahrnehmung und Interpretation
18
Augenbewegungen
19
VAKOG-Prädikate und Redewendungen
20
In ein anderes Repräsentationssystem übersetzen
21
Meta-Modell (MM) der Sprache - NLP-Fragetechniken
22
Chunking, Unangemessene Ziele, Weichmacher als Frageeinleitung
23
Meta-Modell-Fragen, inkl. Beliefs hervorlocken und verunsichern
24/25
Zusammenfassung der MM-Fragen
26
Ziele (SMART): Outcome-Format mit dissoziierter Zielvorstellung
27
Logische Ebenen
28
New-Behavior-Generator + Erweiterungsfragen nach Anthony Robbins
29
DVNLP-Vorgaben zur Zertifizierung zum NLP-Practitioner
30
Inhaltsverzeichnis: NLP-Practitionertechniken – NLP-Interventionen
31
Flexibilität, 3 Minuten NLP-Seminar und NLP-Axiome leben
32
 
 
 
 
NLP: Der Name, die Entwicklung, ausgewählte Literatur

Der Name NLP  

NLP heißt Neuro-Linguistisches Programmieren. 

  • Neuro-: Wahrnehmen, Denken und Reagieren wird durch unser Nervensystem vermittelt. Die daraus entstehenden inneren Bilder, Vorstellungen und Einstellungen (die innere psychische "Landkarte") sind nicht die "Wirklichkeit" draußen, sondern sie sind im Gehirn und dort auch veränderbar.
  • Linguistisches: Wir geben über die Sprache, dem was wir erleben, Bedeutung. Über die verwendeten Worte und Satzkonstruktionen ist erkennbar, wenn wir das Erlebte unvorteilhaft verzerren, verallgemeinern oder Teile davon weglassen. NLP-Fragetechniken dienen der Aufhebung solcher Verzerrungen.
  • Programmieren: Unser Verhalten ist als eine Folge von Einzelschritten beschreibbar und beeinflussbar. Oft ist es auch an falschen Stellen wie ein Programmablauf Schritt für Schritt festgelegt. Mit NLP können Sie solche Abläufe korrigieren und ihre Flexibilität im Denken, Wahrnehmen, Fühlen, Verhalten und Reagieren erhöhen.
Die Entwicklung des NLP 

NLP wurde ab 1972 von Richard Bandler und John Grinder entwickelt (erste Buchveröffentlichung 1975: "The Structure of Magic"). Sie erforschten die exzellenten Kommunikationsfähigkeiten von Virgina Satir, der berühmten Familientherapeutin, Fritz Perls, dem Erfinder der Gestalttherapie und Milton H. Erickson, dem erfolgreichen Psychiater und Begründer der Amerikanischen Gesellschaft für Klinische Hypnose. 

Seither wird NLP permanent weiterentwickelt: 1979 Bandler/Grinder: Ankern und Veränderung der persönlichen Geschichte, 1982 Bandler/Grinder: Umdeutungstechniken, 1985 Bandler: Submodalitäten, 1986 Robbins: Personal-Power-Strategien, 1988 James/Woodsmall: TimeLine, 1989 Dilts: ReImprinting, 1990 Dilts: Glaubenssysteme, 1994 Andreas: Core-Transformation. 

Heute ist NLP eine große Sammlung effektiver Kommunikations- und Veränderungstechniken. Die NLP-Ausbildungen: Practitioner, Master und Trainer, vermitteln sowohl die Techniken als auch die Methoden mit denen diese Techniken entwickelt werden. NLP wird hauptsächlich eingesetzt in den Bereichen Psychotherapie, Management, Pädagogik, Gesundheit, Verkauf, Organisationsentwicklung, Coaching und Selbstmanagement. 

Literaturanregungen  

Richard Bandler & John Grinder: Neue Wege der Kurzzeittherapie, 1979, Junfermann, 38 DM 

Richard Bandler: Veränderung des subjektiven Erlebens, 1985, Junfermann, 32.80 DM 

Joseph O'Connor & John Seymour: Neurolinguistisches Programmieren, VAK, 1990, 42 DM  

Alexa Mohl: Der Zauberlehrling, 1993, Junfermann, 44 DM (Methodensammlung)  

Anthony Robbins: Erfolgsschritte nach dem Power-Prinzip, 1994/1996, Heyne, 19.90 DM  

Steve Andreas u.a.: Praxiskurs NLP, 1994/1997, Junfermann, 48 DM (Methodensammlung) 

Wolfgang Walker: Abenteuer Kommunikation, 1996, Klett-Cotta, 48 DM (NLP-Entwicklung) 

Rolf Winiarski: Stichwort NLP, 1997, Heyne 4103, 12,90 DM (Einführung) 

Klaus Grochowiak/Susanne Haag: Erfolgreich im Beruf mit NLP, 1997, Falken, 12,90 DM 

Peter B. Kraft: NLP-Handbuch, 1998, Junfermann, 48 DM 

NLP-Zeitschrift: MultiMind, alle 2 Monate, Junfermann, 14.50 DM, Tel. 05251-34034 

 
 
 

 
Inhalte der Ausbildung zum NLP-Practitioner

In den 6 Tagen "NLP-Basiswissen Kommunikation" trainieren Sie: 

  • wie Sie in Problemen interessante Ziele entdecken 
  • einen konstruktiven Umgang mit angemessener und unangemessener Kritik
  • den liebevollen Umgang mit Ihrer inneren Gefühlswelt und Körpersprache
  • die Sichtweise Ihres Gesprächspartners mit SCORE strukturiert zu erforschen
  • vorhandene Ressourcen zur Lösung von Problemen gezielt zu aktivieren
  • problematische Reaktionen mit TIGER als Auslöser für kraftvolle Zustände zu nutzen
  • Fragetechniken, um z.B. falsche Verallgemeinerungen sofort zu hinterfragen
  • Ziele so SMART zu formulieren, dass sie ihre Power optimal entfalten können
  • für wiederkehrende Problemsituationen neue Verhaltensweisen zu trainieren
  • und noch viel viel mehr
In den darauf aufbauenden 10 Tagen "NLP-Practitionerwissen" trainieren Sie: 
  • Dinge, die in Ihnen behindernde, schlechte Stimmungen auslösen zu verändern
  • das Unbewusste als Kooperationspartner für Lösungen zu gewinnen
  • den Einfluss der Vergangenheit bei Bedarf zu verändern
  • Entspannungstechniken für Ihren Alltag
  • die schnelle Veränderung innerer Bilder zur Motivation einzusetzen
  • Walt Disneys Strategie für die erfolgreiche Umsetzung neuer Ideen 
  • und noch viel viel mehr
In den abschließenden 2 Tagen "Zertifizierung zum NLP-Practitioner" trainieren Sie: 
  • sich einen Lösungsweg zu einem aktuellen Problem über die Vorstellung der erfolgreichen Zukunft zu erarbeiten
  • Ihre TIMELINE für Ihre zukünftigen Erfolge einzusetzen
  • zu klären, was Sie im NLP schon alles können und was Sie, wie genau, in nächster Zeit verstärkt berücksichtigen möchten
  • ein ausgewähltes Ereignis Ihres Lernerfolges anderen spielerisch zu vermitteln
Ein Abschluss als "NLP-business-Practitioner" ist ebenfalls möglich. 
 
 
 
 
 
NLP ist eine Zusammenfassung und Weiterentwicklung
bewährter Kommunikationstechniken,
die einfach und schnell erfolgreich anwendbar sind.
 
Damit Sie das erfolgreich einsetzen können, unterstützen wir Sie beim Üben auf vielfältige Weise. Wir vermitteln Übungsgruppen, bieten offene Übungsabende an, unterstützen Übungsgruppen durch Ressourceengel und empfehlen Strukturierungen für erfolgreiche projektorientierte Treffen. 

Im Trainingsseminar bekommen Sie Schritt für Schritt den jeweiligen Inhalt zuerst erklärt, dann werden die zu lernenden Schritte vorgeführt, dann üben Sie die Anwendung in kleinen Gruppen und dann werten wir die Erfolge gemeinsam aus. 
 
 
 
 

Lassen Sie sich von NLP und uns begeistern.
NLP-Grundannahmen
Axiome

NLP ist ein offenes Theoriesystem. Die Grundannahmen des NLP (die NLP-Axiome) sind keine verpflichtenden Glaubenssätze, sondern offene Erfahrungswerte. Sie werden zum Ausprobieren angeboten. Aus der Sicht des NLP ist es gleichgültig ob die NLP-Grundannahmen wahr sind oder nicht. Für NLP-Anwender ist einzig und alleine entscheidend, dass diese Grundannahmen nützlich und erfolgversprechend sind. In diesem Sinne sind sie in stetiger Bewegung, müssen sich immer wieder neu bewähren und bleiben deshalb auch immer veränderbar. 

Im folgenden Abschnitt gehe ich auf einige zentrale NLP-Grundannahmen ein:  

1. NLP ist Ziel- und Ressourcenorientiert  

Bei der Veränderungsarbeit stehen die Ziele und Ressourcen im Vordergrund. Wo will ich oder der Andere hin? Welche Fähigkeiten habe ich schon dafür und welche kann ich dafür noch aktivieren? Wohlgeformte Ziele im NLP-Format beflügeln und begeistern. Sie ziehen wie starke Magnete an. Das macht NLP-Veränderungsarbeit so locker, leicht und lustig. 

2. Die Landkarte ist nicht das Gebiet.  

Menschen reagieren auf ihre Vorstellungen von der Wirklichkeit - das ist IHRE Wirklichkeit. So etwas wie eine "objektive Wirklichkeit" außerhalb des Betrachters ist nicht "objektiv" durch die Sinne erlebbar. Im Prozeß der Wahrnehmung filtern Menschen notwendigerweise die unendlichen Reize von außen. Sie tilgen, verzerren und generalisieren diese Reize. Im Gehirn entsteht dadurch eine innere subjektive Landkarte der "Wirklichkeit". Diese Abbildung ist nicht dasselbe wie das Abgebildete. Für NLP ist diese Landkarte das Gebiet. 

Jede Stelle dieser Landkarte ist mit vielen Erfahrungen, Hoffnungen, Werten, Einstellungen und Glaubenssätzen verbunden. Jede Veränderung dieser Verbindungen verändert das Erleben und auch die Handlungsfähigkeit des Menschen. NLP konzentriert sich deshalb darauf diese Verbindungen in der subjektiven Landkarte zu beeinflussen. Mit Hilfe von NLP wird die Auswahl möglicher Verhaltensweisen erhöht. Dabei entstehen neue Verhaltensmöglichkeiten, die die Ziele des Menschen effektiv unterstützen. Darin liegt der große Wirkungsgrad des NLP. 

Menschen verwechseln oft ihre Landkarte mit der Wirklichkeit und machen sich dadurch handlungsunfähig. NLP hilft die Landkarte so zu verändern, dass Handlungsfähigkeit, Lebensfreude, Motivation und Zufriedenheit entstehen kann. Das entspricht dem Titel eines frühen NLP-Buches: "Using your brain - for a change."  

3. Alles hängt mit allem systemisch zusammen  

Denkprozesse drücken sich auch körperlich aus und umgekehrt. Das Verhalten eines Gruppenmitgliedes drückt immer auch Aspekte der anderen Gruppenmitglieder aus und steht mit deren Verhalten und deren Haltung im Zusammenhang. Konflikte, die jemand draußen erlebt, sind oft selbst inszeniert, um sich auf innere Wachstumsmöglichkeiten aufmerksam zu machen. "Außenseiter" sind die besten Anzeigeinstrumente für Gruppenprozesse. 

4. Erhöhung von Wahlmöglichkeit und Flexibilität  

NLP geht davon aus, dass jeder Mensch sich immer für die beste Wahl entscheidet. Deshalb reicht es oft neue Wahlmöglichkeiten hinzuzufügen und so die Flexibilität zu erhöhen. 

5. Meine Gefühle reguliere ich selbst  

Jeder bestimmt seine Art des Erlebens und die damit verbundenen emotionalen Zustände selbst. Aus dieser Position heraus besteht die Möglichkeit die eigenen emotionalen Zustände aktiv zu beeinflussen und zu steuern. Damit macht NLP Menschen handlungsfähig oder dem Titel eines der ersten NLP-Bücher entsprechend: von "Frogs into Princes."  

6. Reaktion und Feedback statt Fehler   

Die Bedeutung der Kommunikation ist die Reaktion, die man erhält und nicht die eigene Absicht. Es gibt keine "Fehler" und keine "Schuld", nur Feedback und Verantwortung. Aus dieser Sichtweise heraus braucht man sich nicht mehr mit Schuldzuweisungen und Fehlerbeschreibungen aufzuhalten. Man kann die Reaktion, die man erhält einfach als Feedback verstehen und sich darauf konzentrieren sein Verhalten solange zu verändern, bis man die Reaktionen bekommt, die man gerne haben möchte. 

7. Jedes Problem enthält mindestens ein Geschenk  

Jedes Problemverhalten hat eine positive Absicht. NLP unterscheidet zwischen dem Verhalten und der Absicht, die dahinter steht. Oft erweist sich ein Verhalten für die dahinterstehende Absicht nicht als förderlich. NLP hilft die dahinterstehende positive Absicht in Kooperation mit dem Unbewussten herauszufinden und neue Wege zu finden diese Absicht umzusetzen. Mit der Core-Transformations-Technik können Menschen sogar die Mini-Satori-Glücksgefühle erleben, die hinter einem Problem verborgen sind. 

NLP-Grundsatz (Axiom): Die Absicht von jedem Verhalten ist positiv. 

  

Auf der Grundlage solcher Grundannahmen versteht sich NLP als die Wissenschaft vom subjektiven Erleben. 

Philosophisch steht die NLP-Weltsicht dem Radikalen Konstruktivismus (Heinz von Förster) nahe. In diesem Sinne ist NLP nicht einfach "nur" eine Sammlung effektiver Techniken, sondern eine pragmatische Erkenntnistheorie. 

Der Zauber im NLP geht von der eigenen Verzauberung aus. Wenn man in einem System etwas verändern möchte, dann liegt die NLP-Art in der eigenen Veränderung. Die hat Folgen. Und darum geht es im NLP. Deshalb findet die größte permanente Veränderung im NLP-Anwender selbst statt. Mit seiner eigenen Veränderung verändert er die Reaktionen, die er bekommt und darin besteht die Möglichkeit von Einflussnahme. 

NLP erwartet von seinen Anwendern die Anwendung der Methode auf sich selbst. Das nennen wir Reflexivität und Integrität oder auch: "Walk what you Talk." oder "Walk your Talk"  

Ich will gar nicht verheimlichen, dass  die NLPler auch Menschen sind und sich manchmal auch nicht reflexiv an ihre eigenen Grundsätze halten. Auch das macht das NLP offen, frei und menschlich. Getreu dem Motto: 

"Aus Fehlern wird man klug, drum ist einer nicht genug."

oder: 

Erfolg ist das Ergebnis von richtigen Entscheidungen.
Richtige Entscheidungen sind das Ergebnis von Erfahrungen.
Erfahrungen sind das Ergebnis von Misserfolgen und falschen Entscheidungen.
 
 
 
 
Anwendung der NLP-Axiome auf ein Problem

Kurze Formulierung des Problems oder Symptom 
  

  

  

  

Die Landkarte ist nicht das Gebiet: Menschen reagieren auf ihre Vorstellungen von der Wirklichkeit, verzerrt durch Filter, Interpretationen und Überzeugungen. 

J An eine Situation denken, als du erfreut verstanden hast, wie anders jemand denkt. 

ð Mit "Als-ob" mindestens 3 neue vernünftige Sichtweisen zum Problem finden. 

  

  

  

  

Alles ist systemisch beeinflussbar: Wenn jemand seinen Zustand ändert, beeinflusst das auch seine Sichtweise. Jeder macht sich seine Gefühle selbst. Veränderung der Vorstellung bewirkt Veränderung der inneren Einstellung, der Wahrnehmung und der Reaktion. 

J An eine Situation denken, die du durch deine positive Stimmung stark beeinflusse hast. 

ð Die Wirkung verschiedener Zustände auf das Problem ausprobieren. 

  

  

  

  

Die Absicht von jedem Verhalten ist positiv: Ziel- und Ressourcenorientierung. Jedes Problem enthält mindestens ein Geschenk. Welche Fähigkeit wird dadurch dabei trainiert? 

J Krankheitsgewinn plötzlich verstanden. Spontan etwas aus höherer Sicht verstanden. 

ð Positive Absicht erforschen. Wie lässt sich der positive Effekt sichern? 

  

  

  

  

Der Sinn der Kommunikation ist die Reaktion. Es gibt keine Fehler, nur Feedback. Reaktionen als Feedback verstehen. Ziel ist die Erhöhung von Wahlfreiheit und Flexibilität. 

J Plötzlich neues Verhalten bei sich erlebt oder von anderen darauf aufmerksam gemacht. Reiz - Reaktion hat sich verändert. Interessierter Umgang mit Kritik gelassen erlebt.  

ð Ideen entwickeln für neue Verhaltensweisen, die das Symptom spontan auslöst und dazu einen Kettenanker oder den Magischen Kreis nutzen. 

  

  

  

  

Auswirkungen auf das ursprüngliche Problem:  

  

  

  

  

  

Üblicher Problemrahmen 

Worin genau besteht Ihr Problem? 

Warum haben Sie dieses Problem? 

Wie lange haben Sie schon dieses Problem? 

Womit hat dieses Problem angefangen? 

Wer ist daran Schuld? Wer noch? Und wer sonst noch alles? 

Was war das schlimmste Beispiel für dieses Problem? 

Was empfinden Sie dabei, dass Sie so ein Problem haben? 
 
 

NLP-Zielrahmen  

Was würden Sie gerne in diesem Zusammenhang erreichen? 

Wenn Sie das erreicht haben, woran genau würden Sie das erkennen? Und woran noch? 

    In welchem Kontext, welcher Umgebung, welcher Situation genau, mit wem, wann, wo, wie genau, möchten Sie das gerne erreichen? (Das sind mehrere Fragen zusammengefasst.)
Welche Ressourcen haben Sie bereits, um sich in diese Richtung zu bewegen? 

  

Typische NLP-Arbeitsschritte
NLP ist, bildlich gesprochen, 90% Vorbereitungsarbeit

Die erste Hälfte der NLP-Arbeit besteht darin, dass ein NLP’ler auf seinen eigenen guten, arbeitsfähigen Zustand achtet. Die nächsten 20% bestehen darin, sich auf die Art einzulassen, wie der andere seine Welt erlebt. Die NLP-Erfinder empfehlen sogar, sich soweit einzulassen, dass man das Problem bei sich selbst erzeugen und lösen könnte. Die nächsten 20% der NLP-Arbeit gehen darum, die Ziele, Ökologie und Veränderungsmotivation zu klären. Erst nach diesen 90% Vorbereitungsarbeit ist eine spezielle NLP-Intervention angemessen. Die geht dann entsprechend schnell und elegant. Zum Schluss testen NLP’ler die Wirkung mit einem Future-Pace. 
 
 

  

Die 4 Stadien des Lernens

Unbewusste Inkompetenz  

    Ich weiß nicht, dass ich es nicht kann. Es existiert nicht in meinem Erfahrungsschatz.
Bewusste Inkompetenz  
    Ich weiß, dass ich es nicht kann. Ich bin davon fasziniert, dass es möglich ist.
Bewusste Kompetenz   
    Ich übe es bewusst und absichtlich. 

    Solange ich damit meine Aufmerksamkeit verbinde und nur das tue kann ich es.

Unbewusste Kompetenz   
    Es geht automatisch. Es ist "normal". Ich mache es fließend.
Zeichen eines aktiven Lernzustandes  

Das zeitweise auftretende eigenartige Gefühl des Ungewohnten, beim Einüben einer neuen Verhaltensweise auf der Ebene der "Bewussten Kompetenz", wird zu einem willkommenen Zeichen eines aktiven Lernzustandes. 

 
 
 
 
 
Anker Teil I (Teil II: 7. NLP-Tag)

Anker – Kriterien für erfolgreiches Ankern TIGER  

Timing: den Aufbau des Ankers vor dem Höhepunkt ankern 

Intensität: die Energie des Ankers intensiv erleben lassen: VAK-Trance (assoziiert) 

Genauigkeit: bei kinästhetischem Anker genaue Stelle und Druckintensität merken 

Einzigartigkeit: Ankerplatz vorher auf Neutralität testen 

Reinheit: Positiven Teil ankern – nicht die Suchstrategie oder den AiD 

Stapel-Anker oder Glücksanker: Auf einen Ankerplatz werden verschiedene Erfahrungen, Erinnerungen, Zustände, ... "übereinandergestapelt". Stapel-Anker aktivieren verdichtete Information aus einer Vielzahl von Erlebnissen und Referenz-Erfahrungen. Stapel-Anker können sehr wirkungsvolle Instrumente sein, um einen schnellen Zugang zu Ressourcen, auch in belastenden Situationen, zu erlangen. 

Ketten-Anker: Eine bewusst gesetzte Kette von Ankern (z.B. hintereinander auf den 4 Knöchel einer Hand), die es erlauben ein Spektrum innerer Zustände nach und nach zu durchwandern. 

Kette, z.B.: Große Wut ð Verärgerung ð Unruhe ð Gelassenheit 

Ein wirkungsvoll gesetzter Ketten-Anker, der einige Male gesetzt ist, kann die Tendenz zu einer Automatik entwickeln, - d.h. der Organismus hat gelernt, auf den ersten Reiz gleichsam automatisch mit einem Prozeß zu reagieren, der dann sehr schnell ablaufen kann.  

Ketten-Anker können kinästhetischer (z.B. Berührung), visueller (z.B. Augenbewegungen leaden), auditiver Art (z.B. durch Abfolge unterschiedlicher Töne), usw. sein. 
 
 

 
 
Interessierter Umgang mit Kritik
Zwischen Reiz und Reaktion ist ein kleiner Zwischenraum
Ihre Entscheidungs-Freiheit

Wenn Sie jemand kritisiert und Sie sich betroffen fühlen, dann setzt oft eine automatische Reaktion ein. Es ist in solchen Situationen ganz hilfreich: 1. Zeit zu gewinnen, 2. den Anderen echt zu würdigen, 3. die vordergründige Sicht zu relativieren, 4. die Frage nach dem dahinterliegenden Wunsch zu stellen und 5. ggf. Abstand zu gewinnen 

  1. Zeit gewinnen, z.B. durch Backtrack: Wiederholen Sie, was der Andere gesagt hat mit Ihren Worten und achten Sie auf seine Zustimmung dazu. (Alternative: die 2 Wort-Technik: "Ach ja" oder "Oh jeh" oder "So was" oder "Wie das" oder "Aber bitte" oder ...
  2. den Anderen würdigen: Achten Sie auf Ihre innere Haltung. Denken Sie gerade jetzt daran, dass es offensichtlich gerade eine interessante Chance gibt etwas unvorhergesehenes zu lernen. Signalisieren Sie nonverbal Interesse, Zuwendung und Offenheit.
  3. Sicht relativieren: Sagen Sie dann so etwas wie: "Ach so sehen Sie das. Ich hätte das von diesem Standpunkt gar nicht gesehen. Das ist ja interessant, das auch mal aus dieser Perspektive zu betrachten." Die Relativierung wirkt auch auf Ihre Art die Dinge zu sehen.
  4. Powerfrage: "Was ist denn jetzt in dieser Angelegenheit Ihr konkreter Wunsch an mich?"
  5. Gegebenenfalls mit einer Glasmauer und ihren Untereigenschaften (Submodalitäten) experimentieren, die Sie dazwischenstellen.
 
War das die Absicht Ihrer Kommunikation?
    Die Bedeutung von Kommunikation ist die Wirkung, die sie erzeugt.
Rollenverteilung: A spielt seine eigene Rolle bei einem Konflikt mit "X".  
              B spielt "X" und achtet darauf, was bei ihm nonverbal ankommt.  

              C ist Mediator. 

              D ist in dissoziierter Position (Meta) Ressource von C.

  1. C klärt als Mediator zuerst das Setting.
  2. Dazu fragt er A und B, ob sie ihn als Mediator akzeptieren und ob er deshalb auch die Erlaubnis von A und B hat beide jederzeit zu unterbrechen. 

    Wenn dabei Inkongruenzen sichtbar werden klärt C die sofort! 

  3. A und B spielen verbal den Konflikt.
  4. C stoppt und fragt B was bei ihm nonverbal ankommt.
  5. C fragt A ob das seine Absicht ist.
  6. Bei: "Ja", sollte er sich über den Konflikt (das Echo) nicht weiter wundern. 

    Bei: "Nein", fragt C: Was ist denn Ihre Absicht? Wie können Sie das kommunizieren?  

  7. A probiert eine neue Art seine Absicht zu kommunizieren. (zurück zu 2., bis alles okay ist)
  8. Feedback: Wie ging es A?, Wie ging es B? Wozu möchte C Feedback? Auf Rapport achten!
  9.  
 
Wir empfehlen Übungsgruppen und regelmäßig zu üben

Der Anteil dessen, was erinnert wird, ist am nächsten Tag rund: 

20% wenn der Inhalt nur gehört wurde A 

50% wenn Inhalt auch gesehen wurde A+V 

80% wenn Inhalt auch noch geübt wurde A+V+K 

Die Erinnerung bleibt sehr hoch bei Wiederholungen nach: 

1 Tag 

1 Woche 

1 Monat 

6 Monaten 

 
 
Moment of Excellence oder "Magischer Kreis"
1. Stellen Sie sich einen schönen Magischen Kreis vor Ihnen auf dem Boden vor: genauer Ort?, Größe?, Farben?, Dicke?, Ausdehnung?, ... ev. "als ob" benutzen 
2. Kreis als Ressource aufbauen durch: 
  1. Wirkung des Kreises anziehend gestalten. Guten Zustand damit verbinden
  2. Spezielle Ressourcen für spezielle Situationen damit verbinden 
    Erinnern Sie sich an eine Situation in der Sie sich sehr gut fühlen.
Was sehen Sie da um sich herum? Hören? Fühlen? Geschmack? Geruch? 

So, wie die Ressource sich verstärkt, so treten Sie in den Kreis und genießen es. 

Verstärken Sie im Kreis das positive Gefühl. Experimentieren Sie mit (Submodalitäten): 

    V: Farben, Klarheit, Bewegungen, Entfernungen, Größe? 

    A: Geräusche/Sprache: laut/leise, schnell/langsam, hoch/tief, von wo aus, ... 

    K: Temperatur, Bewegung in dir, Art der Atmung, Gefühle drinnen/draußen? 

    O: Geruch?, G: Geschmack?

3. Verlassen Sie den Kreis und durchlaufen Sie 1. - 3. mit unterschiedlichen Ressourcen. 

4. Future Pace 

Wann in der nächsten Zukunft könnte Ihnen dieser Magische Kreis nützlich sein? 

Wie würde er dort wirken? Wodurch würde die Erinnerung daran ausgelöst werden? 

Ausprobieren und dann zum Schluss den Kreis symbolisch aufheben und mitnehmen. 

  • Kreis intensiv vorstellen 
  • Ressource optimieren (VAK) 
    bei K+ reingehen und Ressource verstärken
3. rausgehen und mehrmals durchgehen 

4. Future Pace und Kreis mitnehmen 

    ev. 5. Wort dazu & rein 

    ev. 6. Anker dazu & rein 

    ev. 7. Kreis mit K- testen  

    ev. 8. Negativer Auslöser aktiviert den Kreis oder Kreis für spezielle Situation entwickeln 

     

Erweiterungen  
 
    5. Powerwort: Gibt es ein Wort das dazu passt? Das den Zustand ev. sogar verstärkt? 
    6. Poweranker: Beobachten, ob kurz vor dem in den Kreis treten eine bestimmte typische Bewegung erscheint. Bewegung einüben und verstärken. Ev. auch neue passende Bewegung dazu finden und einüben. 

    7. Kreis testen mit K- : An eine etwas leicht unangenehme Situation denken und damit in den Kreis treten. Wie wirkt der Kreis darauf?

8. Negativer Auslöser aktiviert den Kreis oder Kreis für spezielle Situation entwickeln. 
    Auslöser einer sich entwickelnden unangenehmen Situation mit "in den Kreis gehen" verbinden, so dass die negative Situation fast automatisch dieses Energiefeld auslöst.
 
 
Allgemeine Submodalitätenliste
visuell
auditiv
kinästhetisch
Bild oder Film laut - leise Temperatur
schwarz/weiß oder bunt hoch - tief Bewegung
Rahmen oder Panorama schnell - langsam Gewicht, Konsistenz
Helligkeit von wo aus Spannung, Druck
Ort im Raum/Entfernung nah - fern Art der Atmung
dissoziiert - assoziiert Wer spricht zu wem? Form, Oberfläche
Klarheit Umgebungsgeräusche stark - schwach
Kontrast Geräuschveränderungen innen - außen
  

  

  

Als ob Technik
Als ob:  

der Möglichkeit

Wenn sie/er/es eine Farbe/... hätte, welche kommt Ihnen als erstes in den Sinn? Welche Farbe könnte es am ehesten sein?
der Lösung Wenn es eine Lösung gäbe, wie könnte die sein?
der Mittel Was bräuchten Sie dazu?
der Fähigkeit Wie würden Sie das tun, wenn Sie es könnten?
des Ortes Wo können Sie das schon?
der Zeit Wenn Sie in 3 Jahren zurückschauen würden, ...
der Person Wie würde ... das machen?
der Relevanz Wofür könnte das noch wichtig sein?
des Wunders Stellen Sie sich vor, es wäre ein Wunder geschehen, ... was genau wäre passiert? Wie wäre dann jetzt alles?
Zirkuläres als-ob Was würde Herr/Frau X sagen, wie Sie darauf antworten würden?
Kraftvolles Symbol: Baum, 

Bergsee, Fee, ...

Stell dir vor du stehst vor einem großen starken alten Baum. Wie würde der damit umgehen? Was würde der dazu sagen? Welchen Rat könntest du von dem dazu bekommen?
Glück & Erfolg & Smily Stell dir vor Glück und Erfolg & Smily hätten dich nach langer Suche gerade jetzt endlich gefunden. Was würden Sie mit dir zusammen jetzt tun?
Deine Ideen: Deine Ideen: 

  

  

 

 
 
 
 
Wahrnehmung & Körpersprache
Warum mit NLP die Kommunikation trainieren?

Viele Menschen leben nach Lust und Laune. Lust und Laune entscheiden über den Erfolg. 

Keine Lust - alles Frust! 

Manche Menschen behandeln andere so, wie man sie selbst behandeln müsste, wenn man etwas bestimmtes von ihnen wollte. Das bringt etwas Erfolg bei ähnlichen Menschen. 

Andere Typen - Fehlanzeige! 

In NLP trainierte Menschen kennen ihre Ziele, setzen präzise Wahrnehmung ein, um andere genau zu verstehen und nutzen trainierte Verhaltensflexibilität für ihren Erfolg. 

NLP-zielorientiert, NLP-flexibel und sympathisch. 

 
 

Selbstkenntnis und Johari-Fenster
Kenne ich                                            Kenne ich nicht 
1. Quadrant
Mir selbst und anderen
bekannt.
 2. Quadrant
Mein "Blinder Fleck",
den ich nicht sehe
und den andere kennen.
3. Quadrant
Meine Geheimnisse,
die nur ich kenne
   4. Quadrant
Dinge, die weder ich
noch die anderen kennen.
Viele Menschen rechnen nicht mit dem 2. und 3. Quadranten. Dort findet in Wirklichkeit das Leben hauptsächlich statt.  
Kreativität, Weiterentwicklung, persönliches Wachstum und Erfolg entfalten sich aus diesen Quadranten heraus. 

Das Johari-Fenster ist auf einzelne Menschen und auch auf ganze Gruppen anwendbar. Bei Gruppen ist zu Anfang der 1. und 3. Quadrant besonders groß und der 2. Quadrant relativ klein. 

 

Erfolgreiche NLP-Methoden  

1. Bringen Sie Ihre Ziele mit NLP auf Erfolgskurs. 

    NLP-Methoden dafür: Finden Sie mit NLP Ihren Moment of Exzellenz, formulieren Sie Ihre Ziele NLP-SMART und aktivieren Sie mit NLP Ihre Ziele mental.
2. Werden Sie aktiv: raus aus dem Denken und rein ins Handeln. 
    Testen Sie Ihre Überzeugungen im Rollenspiel mit ehrlichem Feedback und erprobten NLP-Methoden wie: Reiz - Reaktion, Absicht der Kommunikation, 1.2.3. Position, ...
3. Nutzen Sie Ihre präzise Wahrnehmung der Reaktionen auf Ihr Verhalten. 
    Trainieren Sie ihre Wahrnehmung mit NLP-Methoden wie: Kalibrieren, Rapport, Pacen & Leaden, Inkongruenzen spiegeln, ... 

    4. Verändern Sie Ihr Verhalten so lange, bis Sie die Reaktionen bekommen, die in die Richtung Ihres Zieles gehen. 

    Nutzen Sie bewusst NLP-Methoden wie: NLP-Fragetechnik, Ankern, Reframing, ...

5. Genießen Sie Ihren Erfolg. 
 
    Jeder gesprochene Satz und jede Frage
    enthält eine handvoll Informationen,
    auf die der Angesprochene reagiert

     

 
 Informationsarten im Satz
 Beispiel 1
Beispiel 2
1. Die reine Sachinformation 

oder Sachfrage.

  Die Ampel ist grün. Ist die Perlenkette echt?
  

2. Die Aufforderung 

vom Sprecher 

an den Angesprochenen 

etwas zu tun oder zu lassen.

  

Fahr endlich los. 

Konzentriere dich. 

Gib doch acht. 

Träum nicht dauernd.

Gib zu, dass du arm bist.
  

3. Eine Aussage darüber, 

was für ein Mensch 

der Sprecher ist.

  

Ich bin klug. 

Ich bin leicht erregbar. 

Ich habs eilig.

Ich durchschaue jeden.
4. Eine Aussage darüber, 

was für ein Mensch 

der Angesprochene ist.

  

Du bist unkonzentriert. 

Du bist blöde. 

Völlig daneben wieder.

Du versuchst mehr zu scheinen als du bist.
5. Eine Aussage 

über die Beziehung 

zwischen dem Sprecher 

und dem Angesprochenen.

  

Ich bin besser als du. 

Ich stehe über dir. 

Ich bin okay - du bist nicht okay.

Ich bin klüger als du.
  
    Erfolgreiche NLP-Kommunikationsgrundsätze

    Menschen reagieren auf ihre Vorstellung von der Wirklichkeit - nicht auf die Wirklichkeit. 

    Der Sinn der Kommunikation ist die Reaktion, die man bekommt. 

    Der Hörende definiert die Bedeutung des Satzes - nicht der Sprecher. 

    Verstehen kommt vor verstanden werden. 

    Verändern Sie Ihr Verhalten so lange, bis Sie die Reaktionen bekommen, die Sie wollen. 

     
     
     
     
     
Aus der Transaktionsanalyse von Eric Berne

1. Die Transaktionsanalyse kennt 3 Ich-Zustände mit unterschiedlichen Ausprägungen, aus denen ein Mensch heraus Dinge verstehen, empfinden, wahrnehmen und ausdrücken kann und die sein Verhalten bestimmen: 

      Eltern-Ich Ausprägungen: fürsorglich oder kontrollierend 

      Erwachsenen-Ich 

      Kind-Ich Ausprägungen: angepasst oder rebellisch oder frei

Eltern-Ich: 

Alle Einstellungen und Verhaltensweisen, die wir von unseren Vorbildern, vor allem den Eltern so übernommen haben, wie wir sie wahrgenommen haben, bilden das EItern-Ich. Wer denkt, handelt und fühlt, wie er es an seinen Eltern beobachtet hat, befindet sich in seinem Eltern-Ich-Zustand. 

Dieser kann zwei konträre Anstrengungen haben: 

fürsorglich: Wir ermutigen, sind hilfsbereit, verständnisvoll, schenken Wärme, geben.  

kritisch kontrollierend: Wir handeln aufgrund von Normen, Regeln, Ethik, moralisieren, urteilen, sind autoritär. 

Erwachsenen-Ich 

Wir setzen uns mit der Realität auseinander, sammeln Information aus der Außenwelt wie auch aus den eigenen Ich-Zuständen, bemühen uns um objektive Sichtweise, wägen ab und treffen sachorientierte Entscheidungen, sprechen klar und eindeutig. 

Kind-Ich 

All unsere natürlichen Wünsche, Bedürfnisse, Gefühle, alles was wir als Kind erlebt haben und wie wir darauf reagiert haben, all dies bildet unser Kind-Ich. Wer fühlt und handelt wie damals, als er ein Kind war, befindet sich in seinem Kind-Ich-Zustand. 

Dabei stehen drei unterschiedliche Handlungskonzepte zur Verfügung: 

angepasst:: Wir orientieren uns an Erwartungen anderer, gehorchen, benehmen uns gut, fühlen uns schuldig, fürchten uns, sind beschämt, nachgiebig, ängstlich schüchtern. 

rebellisch: Wir lassen uns von den Erwartungen, Wünschen und Forderungen anderer beeinflussen, indem wir das Gegenteil tun, trotzen, Widerstände leben oder fordernd gefüttert werden wollen, rach- und eifersüchtig sind, Schadenfreude zeigen ... 

frei: Wir handeln spontan und ohne auf Reaktionen anderer (z. B. der Eltern) zu achten; indem wir frei und offen unsere Meinung aussprechen, neugierig, unbekümmert, zärtlich, spielerisch und kreativ sind, lachen, tanzen, genießen, verblüffen. Die Unbekümmertheit birgt aber auch die Gefahr des Leichtsinns und der Selbstgefährdung. 

Das Erfolgsbuch zur Transaktionsanalyse von Eric Berne erschien 1964 in den USA: "Games People play" (1967 in Deutsch: "Spiele der Erwachsenen."). 1967 (BRD 1973) erschien von Thomas A. Harris das Buch zu den 4 Grundhaltungen: "Ich bin okay - Du bist okay." 

Im NLP finden sich die 3 Ich-Zustände wieder in der Disney-Strategie mit Kritiker (Eltern), Realist (ICH) und Träumer (Kind). Die Grundhaltungen von Menschen finden sich im NLP in einer erweiterten Form wieder in den handlungsleitenden Kernbeliefs und in den Kernbotschaften der Imperativen Selbst Analyse (s. NLP-Master: Core-Transformation). 

2. Grundhaltungen, die Menschen ausdrücken sind in der Transaktionsanalyse: 

      1. Ich bin okay - Du bist okay (okay = wertvoll, wichtig, willkommen) 

      2. Ich bin nicht okay - Du bist okay 

      3. Ich bin okay - Du bist nicht okay 

      4. Ich bin nicht okay - Du bist nicht okay

Andere Menschen reagieren auf diese Botschaften oft unbewusst sehr sensibel und fühlen sich als Reaktion darauf spontan gut oder schlecht und kaufen oder nicht. 

. 

3. Ich-Zustände zeigen sich in der Wortwahl und der Körpersprache 

Die meisten Menschen bevorzugen einen der Ich-Zustände auf Grund ihrer persönlichen Lebensgeschichte, meist, ohne sich dessen bewusst zu sein. Welcher Ich-Zustand gerade "geladen" ist, drückt sich vor allem in der Körpersprache, in Gestik, Mimik und Tonfall aus. 

Worte
Stimme
Gestik & Mimik
Kritisches Eltern-Ich schlecht, sollte, Du, hätte, muss, immer, lächerlich, warum kritisch, herablassend, verärgert mit dem Finger deuten, Stirn runzeln, ärgerlich
Nährendes Eltern-Ich gut, hübsch, 

ich mag dich, 

großartig

liebevoll, 

tröstend, 

besorgt

mit offenen Armen, 

akzeptierend, 

lächelnd

Erwachsenen-Ich wo, wie, was, 

warum, mit wem, 

wer, ich

gleich bleibend, 

sachlich

aufrecht, 

nachdenklich, 

aufgeweckt, offen

Freies Kind-Ich toll, Spaß, 

will, Aua, Hallo

frei, laut, 

lebendig

ungehemmt, 

locker, spontan, 

gefühlvoll

Angepasstes Kind-Ich wünschen, 

versuchen, hoffen, 

bitte, danke

besänftigend, 

unterwürfig

traurig, 

unschuldig

Rebellisches Kind-Ich kann nicht, 

will nicht

weinerlich, 

trotzig

schmollend, 

verschlossen

  

4.4 Beispiele 

Beispiel: Eine Mitarbeiterin/ein Kollege sagt: "Ich fahr noch diesen Monat in Urlaub!" 

Kritisches Eltern-Ich, wertend: "Kannst du dir das leisten?" 

Nährendes Eltern-Ich: "Hast recht, tu dir was Gutes!" 

Erwachsenen-Ich: "Wir müssen die Arbeitsaufteilung besprechen." 

Freies Kind-Ich: "Au, fein! Wohin fährst du?" 

Angepasstes Kind-Ich: "Natürlich vertrete ich dich gerne und übernehme deinen Bereich." 

Rebellisches Kind-Ich: "Aber deine Arbeit mach ich jetzt nicht auch noch zusätzlich!" 

Mit der gekreuzten Transaktion (im Gegensatz zur Kommunikation von Eltern-Ich zu Eltern-Ich oder ICH zu ICH oder Kind-Ich zu Kind-Ich) wird - in der Regel unbewusst - zu einer komplementären Beziehung eingeladen; dabei geht es um Ober- und Unterordnung, um Machtspiele und Manipulationen. In der Kommunikation erfolgt zunächst eine "Schaltpause". Damit eine Verständigung wieder in Gang kommt, muss die andere Person ihren Ich-Zustand wechseln und die Einladung annehmen. Ein ganz beliebtes Spiel zwischen 3 Personen ist Täter, Opfer und Ermittler. 

Die Freiheit, bewusst zwischen den Ich-Zuständen situativ zu wählen, ist ein Ziel der Persönlichkeitsentwicklung. Persönlichkeitsentwicklung meint hier: Stärkung des Erwachsenen-Ichs, als der Instanz, die eine bewusste Wahl erst ermöglicht. Dies geschieht durch kritische Selbstbeobachtung, insbesondere in Konfliktsituationen und durch systematische Ausweitung Ihres Verhaltensrepertoires. 

  

Hellsehen über Kalibrieren auf Problem- und Ressourcephysiologie  

A erinnert assoziiert zuerst angenehmen (X) und dann unangenehmen (Y) Menschen (Alternative: angenehme und unangenehme Tätigkeit): Zuerst immer auf X und Y kalibrieren. A soll dabei jedesmal die Vorstellung von X oder Y assoziiert erleben und innerlich intensiv an V, A und K denken. 

1. Runde visuell: A denkt an X oder Y. Welche Veränderungen sehen B und C? (nur X oder Y erraten/sagen!). 2. Runde auditiv: B und C hören mit geschlossenen Augen in der Stimme von A Unterschiede. 3. Runde kinästhetisch: B und C halten die Hand von A (geht auch mit: Hand geben oder umarmen).  

A wählt, !ohne den Inhalt zu erzählen!, drei sehr unterschiedliche Erlebnisse oder Tätigkeiten, die sehr verschieden und intensiv für ihn sind. Er benennt sie mit 1, 2 und 3.  

1. Runde: A erlebt assoziiert jede Situation und sagt jeweils 1, 2 oder 3. B und C beobachten alle nonverbalen Zeichen, die sie sehen können: Lippenveränderung, Hautfarbe, Atmung, ... (nicht laut sagen, nur wahrnehmen) 

2. Runde: A sagt 1, durchlebt es nochmals und B und C sagen laut alle nonverbalen Hinweise, die sie sehen. D achtet darauf, daß B & C tatsächlich nur Wahrnehmungen sagen! Keine Interpretationen! 

3. Runde: A geht in 1, 2 oder 3 und die anderen sagen, wo er ist, bei 1, 2 oder 3.  

4. Runde: A geht in 1, 2 oder 3 und B halluziniert was es dort gibt: Welche Art von Geräuschen, welche Farben, welche Art von Bewegungen, ... 

  

Möglichkeiten zum "Leaden"

über Körperbewegungen 

  • z.B.: Körper aufrichten, Arme über Kopf und strecken und dehnen
  • z.B.: deutlicher Atemwechsel
über Führen von Augenbewegungen durch Handbewegungen 

über Fragen in Zielrichtung 

über Backtrack (Pacing) & Future Pace (Leading) 

  • Backtrack: aktives zuhören und zusammenfassen
  • Future Pace: positive Situation in der Zukunft vorbereiten/vorstellen
  
Inkongruenzen

Reaktionsmöglichkeiten auf Inkongruenzen 

  • parallel nonverbal spiegelbar, z.B: "Ja" sagen und dabei Kopf schütteln
  • sequentiell nonverbal spiegelbar, z.B: Worte wiederholbar mit dem Zusatz: "Nicht wahr?"
  • direkt erfragbar: Was meint denn dein ... dazu? (nur in privaten Situationen akzeptabel)
  • Als ob: Wenn es etwas gibt, das noch berücksichtigt werden sollte, was könnte das sein?
  • Sonderfall: Problemworte fragend wiederholbar: "eigentlich?", "sollte?", "aber?", ...
  
Wirkungsfaktoren bei der Kommunikation

55% Körpersprache: Körperhaltung, Gestik, Augenkontakt, 38% Stimmlage, 7% Inhalt 
 
 

1. 2. 3. Position

Das Konfliktthema und eine typische Szene festlegen und die Kommunikations-Partner benennen. Meist werden die drei Positionen als Boden-Anker etabliert. Sind mehrere Personen an der Szene beteiligt, kann es nützlich sein, die zweite Position nach mehreren Personen zu unterteilen.  

1. Die erste Position aktivieren. Typische Fragen dazu sind: "Wie geht es mir da?", "Wie denke ich da über mich?", "Wie denke ich da über die anderen Personen?", "Wie denke ich über die Situation?".  

2. Dasselbe für alle zweite Positionen.  

3. Die dritte Position einnehmen und aktivieren: Die Szene mit den Augen eines neutralen und kompetenten Beobachters von außen betrachten. Den Dialog zwischen der ersten und allen zweiten Personen von außen zuhören. Die Interaktionen von außen analysieren. Typische Fragen sind: "Was machen die 1. und 2. Person, daß immer wieder das Gleiche abläuft?", "Welche Anker werden hier von wem gesetzt?", "Wie reagieren die anderen darauf?". usw. Das Ziel ist ein besseres Verständnis des Systems und die Erkundung kalibrierter Schleifen zwischen allen Akteuren.  

4. Aus der dritten Position: das Ziel für die Kommunikationssituation festlegen und die fehlenden Ressourcen für die erste Person erkunden.  

5. Eine oder mehrere Ressourcen (an einem neuen Ort am Boden) aktivieren und in die erste Position hineinbringen.  

6. Die beiden letzten Schritte, falls erforderlich, auf alle anderen Personen in dieser Situation anwenden. Bei schweren Konflikten besteht oft eine innere Hemmung dies zu tun. Warum soll ich meinem "Feind" eine Ressource geben? Hier kann es hilfreich sein, sich klar zu machen, daß es nicht um den "Feind", sondern nur um mein Modell über den "Feind" geht, und zu fragen, ob es dem gewählten Kommunikationsziel nützen könnte, das eigene Modell über den "Feind" zu verändern. 

7. Ein abschließender Check aus der ersten und / oder der dritten Position: "Wie wird die Szene jetzt innerlich wahrgenommen?", "Was hat sich verändert?". Future Pace. 

 
 
 

Wahrnehmung & Interpretation 
Wahrnehmungen Interpretationen
Atmung Erleichterung
Bewegung Verachtung
Gesichtsfarbe Ärger
Mundwinkel Enttäuschung
Sprechtempo Langeweile
Lautstärke Triumph
Tonlage Empörung
Hauttemperatur Begeisterung
Feuchtigkeit Angstschweiß
Augenbewegung konstruiertes Bild
verschränkte Arme Verschlossenheit
Gesichtsrötung schamhaft
 
Übungsbogen Augenbewegungen

Visuell erinnert  

"Welche Farbe hat die Bettdecke auf Ihrem Bett?" 

"Welche Farbe haben die Augen Ihrer Mutter?" 

"Wie sind die Wände Ihres Badezimmers gestrichen?" 

"Wie sah das Gebäude der Grundschule aus, die Sie besucht haben?" 

"Wie sieht Ihr Auto/Fahrrad etc. aus?" 

Visuell konstruiert 

"Wie würde das aussehen, wenn Sie jetzt einen Hut aufhätten?" 

"Wie werden Sie aussehen, wenn Sie 10 Jahre älter sind?" 

"Stelle Sie sich einen gedeckten Tisch vor, und alle Teller stehen auf dem Tellerrand." 

"Wie würden Sie mit grünen Haaren aussehen?" 

"Stell Sie sich vor, Sie schreiben mit einer Mohrrübe einen Brief." 

"Sehen Sie eine Filmreklame mit Ihrem Bild darauf." 

Auditiv erinnert 

"Hören Sie Ihre bevorzugte Musik/Lied etc." 

"Erinneren Sie das Deutschlandlied von einer Blaskapelle gespielt." 

"Wie war die Stimme Ihres Vaters/Mutter, als Sie ein Kind waren?" 

"Hören Sie einen Ballon zerplatzen." 

"Wie hört sich ein Martinshorn an?" 

"Hören Sie die Hupe eines Autos" 

"Welcher Vortrag hat Ihnen gut gefallen?" 

"Wie hört sich das an, wenn, ein Auto mit quietschenden Reifen um die Kurve fährt?" 

Auditiv konstruiert 

"Wie könnte Musik klingen, die Sie selbst jetzt gerade innerlich komponieren?" 

"Wie hört es sich an, wenn Sie Ihren aktuellen Zustand als gerade erfundene Melodie innerlich hören?" 

"Hören Sie Ihren Namen innerlich rückwärts gesprochen" 

Auditiv digital 

"Wie reden Sie mit dir selbst in Ihrem inneren Dialog?" 

"Gibt es da eine Stimme oder zwei Stimmen?" 

"Von welcher Seite oder welchen Seiten wird gesprochen?" 

"Wie haben Sie das letzte Problem innerlich "durchgesprochen"?" 

Kinästhetisch 

"Wie spüren Sie den Stich einer Stechmücke?" 

"Wie ist das, wenn Sie barfuß über warmen Sand laufen?" 

"Wie fühlt sich weiches Fell an?" 

"Wie schwimmt es sich in kaltem Wasser?" 

"Wie fühlen Sie sich, wenn Sie glücklich sind?" 

"Wenn Ihnen jemand einen Eiswürfel ins Hemd steckt, was empfinden Sie dabei?" 

"Wie fühlt sich das Fell einer Katze an?" 

"Wie fühlen Sie sich am frühen Morgen?" 

"Wie riecht Ammoniak?" (olfaktorisch) 

"Wie schmeckt Zartbitterschokolade?" (gustatorisch) 

Neutral 

"Was erinnern Sie, wenn Sie daran denken, wie Sie mit einer Achterbahn/Geisterbahn gefahren sind?" 

"Wie ist für Sie ein perfekter Tag?" 

"Was machen Sie, wenn Sie nach Hause kommen?" 

"Was machen Sie in Ihrer Freizeit?" 

"Wenn Sie sich ans Meer erinnern, woran denken Sie dabei?" 

"Wer ist Ihr bester Freund?" (Sehen Sie ihn, hören Sie seine Stimme oder haben Sie zuerst das Gefühl dazu?) 

"Was würden Sie tun, wenn Sie eine Million DM im Preisausschreiben gewinnen?" 

"Was würden Sie machen, wenn Sie Zwillinge bekommen würden?" 

"Wohin fahren Sie in Urlaub?" 

 
Augenbewegungshinweise

    rechts                                                    links 

V = visuell k = konstruiert, e = erinnert 

A = auditiv k = konstruiert, e = erinnert, iD = innerer Dialog 

K = kinästhetisch  

Weitere Zugangshinweise 

    V: Sie/er lehnt sich zurück, wobei Kopf und Schulter aufrecht sind oder eine Rundung bilden; hohes, flaches Atmen; blinzeln; erhöhte Stimmlage und schnelles Sprechtempo; Augen berühren oder auf sie deuten; Gesten oberhalb der Augenhöhe 

    A: Körper nach vorne gebeugt; Kopf zur Seite geneigt; Schultern zurückgezogen, Arme verschränkt; Zwerchfellatmung; gerunzelte Augenbrauen; Wechsel von Stimmlage und Sprechtempo; auf die Ohren deuten oder Gesten in Ohrhöhe; Berühren des Mundes und des Kiefers 

    K: Kopf und Schultern nach unten geneigt; tiefe Bauchatmung; tiefe, rauchige Stimme; langsameres Sprechtempo; Berühren der Brust und des Bauchbereiches; Gesten unterhalb des Halses

Prädikate können in die selben Kategorien eingeteilt werden,
wie die hauptsächlichen sinnlichen Repräsentationssysteme
Visuell
auditiv
kinästhetisch
olfaktorisch
und gustatorisch
Absicht abstimmen  arbeiten appetitlich 
anblicken  antworten ausrutschen aromatisch 
anstarren  ausrufen Begriff ätzend 
aufblicken  befragen  behandeln auf der Zunge zergehen
Aufsicht  beleidigen  Belastung beißen 
Aussicht  das hört sich gut an  berühren bitter 
ausstellen  das klingt gut binden dampfen 
beobachten  die erste Geige spielen bürsten das stinkt zum Himmel
besichtigen  diskutieren  das läßt mich kalt den hab ich gefressen
bildhaft  Echo das liegt auf der Hand dicke Lippe riskieren
blind  erklären  drehen die Galle kommt hoch
das leuchtet mir ein erwähnen drücken die Nase rümpfen
dunkel  erwidern  Erleichterung die Schnauze voll haben
Einblick  erzählen  erleiden duftend 
einsehen  fragen  etwas im Griff haben ein gefundenes Fressen
erscheinen  geräuschvoll fest ein Leckerbissen
farbenfrohes Beispiel Glocken läuten fühlen einen Riecher haben
fokusieren  harmonisieren  glatt ekelerregende Affäre
funkeln  hören  halten etwas wittern
glänzen  Ich sagte mir Ich hab das Gefühl Geruch 
hell  jubeln im Handumdrehen geschmacklos
Horizont klingen  kneifen geschmackvoll 
ins Auge fallen kreischen  matschig gewürzt 
klar  melodisch nach innen gegen kein Honigschlecken
mustern  murmeln  passen köstlich 
oberflächlich  plaudern  rauh lecker
offenbaren  Resonanz  rennen mir schmeckt das nicht
offensichtlich rufen sanft nach meinem Geschmack
Perspektive  ruhig  schlagen parfümiert 
reflektieren  sagen  schnappen ranzig 
rosa Brille sang- und klanglos  schütteln rauchig 
schwarz sehen schreien  schwingen riechen 
sehen  schrill  stark salzig 
sich vorstellen  schweigen  steif sauer 
strahlen  seufzen  teilen scharf 
Überblick singen  tragen schmecken 
unter die Lupe nehmen stammeln  umarmen schnauben 
verschleiern  still umkippen seine Nase reinstecken 
verschwinden  summen verletzt Spürnase
verschwinden  tönen  verrühren süß 
verschwommen  übersetzen  waschen süßlich 
vorhersehen  vortragen  weich vollmundig 
vorsehen  zitieren  zerbröckeln
Es war schon immer 
zeigen  zuhören  ziehen
etwas teurer, einen guten
zurückschauen Zustimmung  zittern
Geschmack zu haben.
Schauen Sie mal, wieviele Redewendungen Sie noch finden, wenn Sie die Augen offen halten.
Hören Sie sich doch mal um, welche 
Formulierungen Ihnen jetzt noch alles 
zu Ohren kommen.
 
Es wird Ihnen leicht fallen, im Handumdrehen noch viel mehr Begriffe zusammenzutragen.
Bald werden Sie einen Riecher für diese 
Wortarten haben und auch Geschmack daran finden.
  

  

Übungsbogen: Übersetzungen in ein anderes Repräsentationssystem

Übungsbeispiele: 

  1. Angestellter: "Mein Chef hört nicht auf mich."
      "Mein Chef sieht mich nicht, selbst wenn ich vor ihm stehe." 

      "Ich habe das Gefühl, mein Chef spürt gar nicht, daß ich da bin."

2. Klient: "Meine Zukunft ist unklar für mich." 
      "Wenn ich über meine Zukunft rede, klingt das nicht überzeugend." 

      "Ich kann nur schwer finden, wie es weitergehen soll."

 

Übersetze in die verschiedenen Wahrnehmungssysteme:  

1.Ich habe das Gefühl ich sei unerwünscht. 

auditiv: 

visuell: 

2.Ich habe Schwierigkeiten, das Problem zu sehen. 

auditiv: 

kinästhetisch: 

3. Ich bin sauer auf meinen Chef , Kollegen, Freund. 

auditiv: 

visuell: 

4. Ich frage mich, wie das passieren konnte. 

visuell: 

kinästhetisch: 

5. Irgendetwas sagt mir: "Ich mache einen Fehler." 

visuell: 

kinästhetisch: 

6. Ich kann meine Sekretärin nicht riechen. 

auditiv: 

visuell: 

7. Ich kann mir vorstellen, was für ein Mensch sie ist. 

auditiv: 

kinästhetisch: 

8. Ich versuche zu verstehen, was mein Mann meint. 

visuell: 

kinästhetisch: 

 
Meta-Modell

Worte sind ein Modell (eine Abbildung/Repräsentation) von dem, was mit diesen Worten gemeint ist. Überlegungen über (Meta) die Struktur dieses Modells sind im NLP im Meta-Modell der Sprache zusammengefaßt. 

Wir verzerren Sätze so, wie wir unser Erleben unbewußt verzerren.
Sätze zeigen, was jemand unbewußt "absichtlich" vermeidet.
Dort liegen Probleme und damit natürlich auch Geschenke.

Wer zum Beispiel einen Wahrnehmungskanal (VAK) vermeidet, vermeidet damit auch die Intensität des Erlebens und die Schönheit der Vielfalt des Lebens auf dieser Ebene und das zeigt sich auch in seiner Sprache. 

Die 3 grundlegenden Prozesse bei der Umsetzung von Erlebtem in Sprache sind: 

1. Tilgung: etwas wird weggelassen, z.B. bei: "Es ist doof, ...", fehlt, wer das so bewertet. 

2. Verzerrung: wenn wir Ursache und Wirkung vertauschen, z.B.: "Er ärgert mich!" 

3.Generalisierung: etwas wird verallgemeinert, z.B. bei: "immer, alle, ..."  
Diese Prozesse sind positiv gesehen lebensnotwendige Strukturierungshilfen, um mit der unendlichen Vielfalt der "Wirklichkeit" zurechtzukommen. 

Tilgungen ermöglichen uns z. B. die Konzentration auf das Wesentliche. 

Verzerrungen helfen uns, z. B. aus gewohnten Denkmustern auszusteigen und neue Lösungen geistig vorzubereiten. 

Generalisierungen sind z. B. nötig, um Ordnung ins Chaos des Lebens zu bringen und ähnliche Erfahrungen zusammenfassen zu können. 

Einschränkungen ergeben sich erst, wenn wir diese Prozesse gegen unsere Lebensinteressen einsetzen. 

Tilgung: Wenn wir z. B. sagen: "Es ist ganz wichtig keine Fehler zu machen." (verlorenes Performativ/Bewertung: Ist das MEINe eigene MEINung oder eine ANDERung von einem ANDERen?), und uns über jeden Fehler ärgern, dann erzeugen wir in uns viel emotionalen Druck. Dadurch entsteht z.B. innere Spannung und auch sowas wie z.B. Kopfschmerzen, weil das was der Kopf da denken tut Schmerzen erzeugt. 

Verzerrung: Wenn wir, z. B. der Meinung sind, "daß uns XY ärgert", geben wir XY die Macht über unsere Gefühlszustände und vergessen, daß nur wir selbst unsere Gefühlszustände bestimmen. (Ursache & Wirkung).  

Generalisierung: Auch wenn wir z. B. in unserem Elternhaus die Erfahrung gemacht haben, daß es am besten ist, "immer" (Universalquantoren) den Mund zu halten und das dann auch in elternlosen Lebensabschnitten beibehalten, beschränken wir unser Leben. 

Sätze sind eine Repräsentation der Repräsentation der "Wirklichkeit". Die erste Stufe der Tilgungen, Verzerrungen und Generalisierungen geschieht unvermeidbar beim Prozeß des Wahrnehmens. Die zweite Stufe geschieht bei der Umsetzung des Wahrgenommenen (Tiefenstruktur) in Sprache (Oberflächenstruktur). 

Bei Sätzen gibt es logisch nachvollziehbare Regeln der Wohlgeformtheit. "Der Regen fuhr Fahrrad", oder "Sie hat immer nur schlechte Laune", ist irgendwie unlogisch. Der Regen kann nicht Fahrrad fahren und "immer" gibt es nie. Für solche Satzlogikverletzungen gibt es im NLP typische hilfreiche Fragen, die Meta-Modell-Fragen. 

Bandler und Grinder sagen, daß das Meta-Modell die Grundlage des NLP ist, und daß sich daran gute und "schlampige" NLPler unterscheiden: 

"Es ist buchstäblich die Grundlage von allem, was wir [gemeint sind: Bandler und Grinder] tun. ... Die Meta-Modell-Fragen sind diejenigen, mit denen ihr sofort an die relevanten Informationen herankommt. Sie stellen ein großartiges Handwerkszeug dar für diesen Zweck und sind sowohl außen als auch innen anwendbar. Sie verwandeln eueren internalen Dialog in etwas Nützliches." (Neue Wege der Kurzzeit-Therapie S. 91) 

Wenn Sie die sprachlichen Filter beobachten, die Sie benutzen, haben Sie die Gelegenheit, häufig wiederkehrende unerwünschte Tilgungen, Verzerrungen oder Generalisierungen bei sich selbst zu entdecken. Das konfrontiert Sie eventuell mit tieferliegenden unbeachteten Seiten von Ihnen, die sonst nur Ihre Umgebung kennt und die Sie selbst bei sich (und anderen!!!) ablehnen. Dann haben Sie die Wahl, sich dafür zu verurteilen und sich schlecht zu fühlen oder glücklich darüber zu sein, mehr über sich zu erkennen und liebevoll das Thema zu bearbeiten, auf das Sie diese Art zu reden aufmerksam macht. Selbsterkenntnis und positive Veränderung ist möglich und hat positive Folgen. 

Am besten wendet man die Fragetechniken aus dem NLP-Meta-Modell auf den eigenen inneren Dialog an (Gebrauchsanweisung für das Gehirn). 

 
 
Chunking
Chunking und Meta-Fragen bei Zielformulierungen
    Chunk up (Hochchunken) = Höheren Abstraktionsgrad durch Meta-Fragen 

    Bei problematischen Zielen chunken wir hoch, z.B. bei der Aussage: "Am liebsten würde ich meinen Mann umbringen!" fragen wir z.B. nach mit: "Was soll damit erreicht werden?" oder: "Was hättest Du davon, wenn Du ... ?"  

      "Warum?" besser nicht fragen. Das führt tiefer ins Problem (s. Problemrahmenfragen).
    Chunk sideways (Lateral chunken) = auf der selben Ebene der Abstaktion bleiben 

    Um ein Gespräch im Fluß zu halten, chunken wir seitwärts: Vergleiche und Metaphern eignen sich gut dafür: "Das ist wie wenn ...?" oder: "Das erinnert mich an ..." Damit läßt sich gut Zeit gewinnen. Ein bewährtes Rezept für Small-Talk. 

    Chunk down (Runterchunken) = Niedrigeren Abstraktionsgrad durch Präzisionsfragen 

Bei zu großen Zielen chunken wir runter, z.B. beim Ziel: "Ich möchte im Leben einfach glücklich sein!", mit: "Wie genau?", "Wo genau?", "Mit wem genau?". 
 
Exkursion freundliche Fragetechnik
Weichmacher beim Fragen statt Meta-Modell-Monster

Es empfiehlt sich die MM-Fragen weich zu stellen, z.B. durch Einleitungen wie: 

"Kannst Du mir sagen, ... ?", "Ich würde gerne wissen, ... ?", "Ich bin neugierig darauf, zu erfahren, ...", "Ich habe noch nicht genau verstanden, ..." "Könntest Du mir ein Beispiel dafür geben, ...", "Also, ich frage mich jetzt, gerade, <Pause>: ...direkte Meta-Modell-Frage..." 

  

Die wichtigsten Meta-Modell-Fragearten
Wenn etwas Gesagtes auf Nichtgesagtes hinweist (Doppelbotschaften)

  

1. Allgemeinplätze: Universalquantoren: immer, nie, alle, jeder, ..., die Lehrer, die NLP`ler... 

    Vermeidung: Einzigartigkeit & Erlebnistiefe 

    Thema ev.: Langeweile, Einheitsbrei, Öde, Meta-Programm: "Gleichheit" 

    Wahl: Verallgemeinerung & Oberflächlichkeit  

    Ziel: Filterwechsel, Konkretisierung, Auflösung der Verallgemeinerung durch den Sprecher selbst.  

    MM-Frage: "immer?", "nie?", "alle?", "jeder?", "alle Lehrer?", "alle NLP`ler?" 

      oder: Gegenbeispiel erfragen oder erfinden: Kennst du wirklich niemanden, der ... Ich kenne ... 

      oder: spezifizierend nachfragen: "Wen genau meinst Du?" 

      wenn man keine Lust mehr hat: übertrieben zustimmen mit noch mehr Universalquantoren  

       

2. Fehlgeformte Zusammenhänge: Ursache und Wirkung, Komplexe Äquivalenz  

Der Stoff aus dem die "Glaubenssätze" (beliefs, behindernde Überzeugungen) sind. 

      Vermeidung: Verantwortung übernehmen, Kommunikation 

      Thema ev.: Macht, Abhängigkeit, Opfer, Schuld, Aggression, Ärger

    Wahl: Sich ausgeliefert fühlen. Sich klein machen. Verwirrung, Vorwürfe 
      a) Ursache und Wirkung: Er MACHT mich fertig. Das Leben schafft mich. Wenn Du mich so ansiehst, dann werde ich ganz weich. 

      Es wird so getan als ob: "Weil X deshalb Y." oder "Aus X folgt Y." 

      Ziel: Zurückgewinnung der Selbstverantwortung und damit der Handlungsmöglichkeit. Z.B.: Klarheit darüber schaffen, daß niemand direkte Kontrolle über den emotionalen Zustand eines anderen hat.  

      MM-Frage: Wie genau verursacht das eine das andere? 

      Oder: Bedeutet X immer gleich Y? 

      Eventuell auch: "Wie kommst du denn da drauf?" 

      b) Komplexe Äquivalenz: "Sie schaut weg, das heißt, sie haßt mich!" 

      Es wird so getan als ob: "X bedeutet Y." oder "X ist gleich Y."

                 Ziel: Verwirrung aufheben 
      MM-Frage: Wie steht denn X mit Y im Zusammenhang? 

      Oder: Bedeutet eigentlich X immer gleich Y?  

      Eventuell auch: "Wie kommst du denn da drauf?" 

      c) aber è und  

      Ziel: Innerlich lieber Gleichzeitigkeit als Widerspruch. Widerspruch erzeugt innerlich Streß. 

      "Aber" durch "und" ersetzen 

      oder nach weiteren "aber-Ursachen" fragen: Gibt es dafür noch weitere Ursachen oder Gründe oder Zusammenhänge? 

      Spezialfall: Ich würde gerne X aber ich bin zu Y. (In Wirklichkeit ist beides wahr, deshalb "und") 

       

    3. Drucksache: Modaloperatoren: sollte, muß, ... (M. der Notwendigkeit), kann nicht, darf nicht (M. der UnMöglichkeit): Man muß aber ehrlich sein. Jeder sollte immer genau wissen, was er tut. 
      Vermeidung: Verantwortung übernehmen und/oder Veröffentlichung, wer hier bewertet. 

      Thema ev.: Überlastung und emotionaler Druck.  

      Wahl: Hilflosigkeit, Anpassung, Einschränkung, Unterdrückung, Identifikation mit dem Aggressor 

      Ziel: Rückgewinnung der Verantwortung und Flexibilität. Auseinandersetzung mit der Vielfalt der Möglichkeiten. Eröffnung neuer Entscheidungsmöglichkeiten. 

      MM-Frage bei Modaloperatoren:  

      "Was würde passieren, wenn ... ?" 

      "Was hindert Dich daran, ... ?" 

      oder ev. auch: "Wer sagt das eigentlich, ...?"

    Diese Fragen sind nur sinnvoll, wenn der Modaloperator ohne Begründungszusammhang benutzt wird. Dann ergibt die Antwort darauf die Begründung, beziehungsweise den dahinter stehenden Glaubenssatz. Sobald der Begründungszusammenhang klar ist, mit den Fragen unter 2. die behindernden Überzeugungen bearbeiten. 

      

     

4. Bezugsloses: Verlorener Performativ (Bewertungen) und Vergleiche ohne Bezug  
      Vermeidung: Verantwortung übernehmen und/oder Veröffentlichung, wer hier bewertet. 

      Thema ev.: Dominanzprobleme, fehlende Flexibilität, Bezugspunkte fehlen, Unterordnung wird oft unausgesprochen verlangt. 

      Wahl: Hilflosigkeit, Anpassung, Einschränkung, Unterdrückung, Identifikation mit dem Aggressor 

      Ziel: Rückgewinnung der Verantwortung und Flexibilität. Auseinandersetzung mit der Vielfalt der Möglichkeiten. Eröffnung neuer Entscheidungsmöglichkeiten.

a) Verlorener Performativ (Bewertungen): es ist schlecht, gut, erstaunlich, ...  
      Ziel: Klärung wer hier eigentlich auf welcher Basis bewertet. Das Ziel liegt in der Eröffnung neuer Entscheidungsmöglichkeiten. 

      MM-Frage bei Bewertungen: "Wer sagt das, daß es ...?" 

      und danach ev.: "Nach welchem Maßstab gemessen?" 

      oder: "Von welchem Standpunkt aus gesehen ...?" 

      ev. auch: "Wie kommst Du denn da drauf?" oder auch: "Woher weißt du denn, daß es so ist?"

b) Vergleiche ohne Bezug: Ich bin zu dick. Das ist mir zu teuer.  
    Ziel: Vergleichsmaßstab herausarbeiten und den Vergleich auf Haltbarkeit überprüfen. 

    MM-Frage: "In Bezug auf was zu ...?" Sowie alle Fragen wie beim Verlorenen Performativ  

       
c) Gedankenlesen: Ich weiß ganz genau wie er sich fühlt. Er weiß doch genau was ich dazu denke. Wenn Du mich wirklich lieben würdest, dann wüßtest Du das einfach! Er mag mich nicht mehr. 
      Entweder der Sprecher weiß angeblich wie es einem anderen geht oder andere wissen angeblich, wie es dem Sprecher geht. Oft handelt es sich um Projektionen. 

      Ziel: Den Sprecher dazu zu bringen, seine Vorannahmen zu überprüfen und sich mit den wirklichen Gründen seines "Ärgers" oder "seiner unüberprüften Sichtweise" zu befassen. 

      MM-Frage: "Woher weißt Du das, daß ...?" 

       

    5. Unspezifisches: unspezifische Verben, unspezifische Substantive und Nominalisierungen  
      a) Unspezifische Verben: Er bedrohte mich. Er macht mir Angst. Hier wird nicht gesagt was tatsächlich gemacht wurde. Jeder kann sich darunter etwas anderes vorstellen (z.B.: Hochziehen einer Augenbraue). 

      Spezialfall: "Ich bin Raucher." Das Verb "sein", verschleiert hier, daß es sich um eine Handlung handelt, die derjenige beeinflussen kann und schiebt die Handlung auf die Identitätsebene.

    Vermeidung: Präzision, Klarheit 

    Thema ev.: Verschleierung, Nebel, bedrohende Emotionen 

    Wahl: ablenken, ausweichen 

    Ziel: Mehr Genauigkeit. Informationssammlung & Erzeugung von Eindeutigkeit und Klarheit. 
     

      MM-Frage: Wie genau? Welche Handlungen tust du genau? Methode: Chunk down 

      b) Unspezifische Substantive: Psychologen wissen alles besser. "Die Psychologen" gibt es nicht, "alles" wissen sie leider auch nicht immer und "besser" deutet auf einen Vergleich mit fehlendem Bezug hin. 

      Ich fürchte mich vor Menschen. Meine Erlebnisse haben mich geprägt. Meine Erfahrungen haben mich vorsichtig gemacht. Jeder macht sich dabei andere Bilder. Welche Menschen, Erlebnisse oder Erfahrungen genau meint bei diesen Beispielen der Sprecher? 

      Bei unspezifischen Substantiven gibt es Überschneidungen mit Universalquantoren und Nominalisierungen. Beispielfragen: "Vor allen Menschen?", "Alle Erlebnissen in völlig gleicher Art und Weise?", "Alle Erfahrungen ohne jede Ausnahme?"

    Vermeidung: Präzision, Klarheit 

    Thema ev.: Verschleierung, Nebel, bedrohende Emotionen 

    Wahl: ablenken, ausweichen 

    Ziel: Mehr Genauigkeit. Informationssammlung & Erzeugung von Eindeutigkeit und Klarheit. 

    MM-Frage: Wer genau? Welche genau? Was speziell? Methode: Chunk down 

      c) Nominalisierungen: Glaube, Liebe, Freiheit, Gedächtnis, Angst, ... Hinter diesen "fetten Tatsachen" stehen beeinflußbare Vorgänge, bzw. lebendige Prozesse. Nominalis. regen innerlich statische Bilder an. 

      Vermeidung: Präzision, Klarheit, Lebendigkeit

    Thema ev.: Distanz, fehlende Tiefe, fehlende Lebensverbundenheit, Bürokratie 
      Wahl: Erstarrung und Aufblähung 
    Ziel: Zurück zum Prozeß, zum Erleben und zur Handlungsfähigkeit. 
      MM-Frage: Wie tust du das? Wer tut hier was wie genau? Innerlich die Nominalisierung in ein Verb verwandeln und dann die fehlende Handlungsinformationen suchen: Wer spricht hier mit einer Nominalisierung über welchen Prozeß welcher Handlung und tut was wie genau?
 
Zusammenfassung der wichtigsten Meta-Modell-Fragen

1. Falsch Verallgemeinertes hinterfragen und zum Thema kommen (Generalisierungen) 

    Universalquantoren: immer, nie, alle, ... ; Männer; Psychologen; ... 

    1. "immer?", 2. Gegenbeispiel erfragen, 3. "Wen genau meinen Sie?", 4. Selbst übertreiben oder sehr spezifisch sein: Alle Männer (Psychologen; ...) – jeder einzelne – immer ...?  
     

2. Behindernde Überzeugungen (Beliefs) und falsche Zusammenhänge in Frage stellen (Verzerrungen) 
    a) Ursache und Wirkung: Xè Y, Weil ... deshalb ... 

    b) Komplexe Äquivalenz: X=Y, Sie tut X, d.h. Y 

    1. Wie genau verursacht das eine das andere? 

    2. Wie steht X mit Y im Zusammenhang? 

    3. Ist das immer so? 

    c) Sonderfall: "aber" in "und" verwandeln (aber erzeugt inneren Druck und Widerspruch). 

3. Vom angeblich selbstverständlichen Druck zur dahinterliegenden behindernden Überzeugung kommen (Tilgungen) 
    Modaloperatoren: soll, muß, kann nicht; darf nicht 

    1. "Was würde passieren, wenn ... ?" 

    2. "Was hindert Sie daran, ... ?" 

    Diese Fragen sind nur sinnvoll, wenn der Modaloperator ohne Begründungszusammenhang benutzt wird. Dann ergibt die Antwort darauf die Begründung, beziehungsweise den dahinter stehenden Glaubenssatz. Sobald der Begründungszusammenhang klar ist, mit den Fragen unter 2. und 1. die behindernden Überzeugungen bearbeiten.

4. Den Bewertenden und den Bezugspunkt finden (Tilgungen) 
 
    a) Verlorener Performativ: es ist gut, falsch, ...  

    b) Vergleiche ohne Bezug: Ich bin zu blöd. 

    1. "Von welchem Standpunkt aus gesehen ...?",  

    2. "In Bezug auf was zu ...?" 

    3. "Wer sagt, daß ...?",  

    c) Sonderfall Gedankenlesen: "Er weiß doch genau, daß ich ..." 

      Frage: "Woher wissen Sie, daß ...?" 
       
5. Ungenaue Worte und Formulierungen präzisieren (Tilgungen und Verzerrungen) 
       
    a) Unspezifische Verben: haben, ängstigen, sein 
       
    b) Unspezifische Substantive: Männer, Filme, Politiker. Autos, ... 
    Frage: "Wie genau?", "Was/Wer genau?"  

    c) Sonderfall Nominalisierungen: Glaube, Liebe, Hoffnung, Erfahrung, Macht... 

    Frage: Sich überlegen, wer hier was wie tut. Die Nominalisierung dann innerlich in ein Verb umwandeln und die damit zusammenhängende Handlung erfragen.

Bei unpräzisen Formulierungen bei Bedarf auch nach den Erfüllungskriterien fragen: "Woran genau erkennst du, daß ... so ist?", "Was bedeutet für dich ...?" 

Sonderfall Relevanzfrage bei Redebeiträgen, bei denen der Bezug zum Thema unklar ist: "Können Sie mir bitte kurz sagen, wie Ihr Beitrag sich auf unser Thema bezieht?" 

 
 
Wohlgeformte Ziele (NLP-Outcome)
für die erfolgreiche Kommunikation mit dem Unbewußten

SMART: Überprüfung der "Wohlgeformtheit" der Zielvorgabe  

Situationsspezifische Zielvorgabe - möglichst als Bildbeschreibung 

    Wie lautet der gewünschte Zustand, d.h.: In welcher Situation wollen Sie sich, wem gegenüber, wie genau verhalten? Welchen Gefühlszustand erleben Sie dabei wo in sich?
Meßbar: Welche meßbaren Erfolgskriterien gibt es? Ist der Feedbackbogen kurz genug? 

Attraktiv: Positive Formulierung: Ohne Verneinung und ohne Vergleich. 

Realistisch: Selbst initiierbar / selbst aufrechterhaltbar und realistische Chunkgröße 

    Es geht um Ziele, die den Möglichkeiten des Unbewußten entsprechen, also um die Auswahl der Art von Informationen, die ans Bewußtsein schwerpunktmäßig weitergeleitet werden sollen, um innere Gestimmtheiten zu erzeugen und psychische Kräfte dafür bereitzustellen. Wäre es realistischer das Ziel in Teilziele zu zerlegen oder es größer zu machen?
Terminierung: Bis zu welchem konkreten Zeitpunkt ist das Ziel erreicht? 

Überprüfung der inneren Zustimmung zur Zielvorgabe (Ökologiecheck)  

Fragen zu Ökologie und Kontext 

    Was passiert, wenn Sie das Ziel erreicht haben? Woher wissen Sie, daß es sich lohnt? 

    Welchen Einfluß hat das auf Ihr Leben? Welche Auswirkungen hat es auf andere Menschen? 

    Wo, wann und mit wem möchten Sie sich anders verhalten?

Test auf nonverbale Einwände 
    A sagt zu B wörtlich die erarbeitete Zielvorgabe für sein Unbewußtes: situationsspezifisch, meßbar, attraktiv, realistisch und terminiert. B achtet dabei genau auf alle nonverbalen Zeichen, die evtl. einen inneren Einwand ausdrücken könnten (z.B. Ärgerfalten im Gesicht, Überkreuzen von Körperteilen beim Benennen des Zieles, Stimmzittern usw.). 

    Wenn B irgendwelche nonverbalen Signale wahrnimmt, die auf einen inneren Einwand hindeuten könnten, dann fragt er A: "Wenn es irgend etwas gibt, das Ihrem Ziel widersprechen könnte, was könnte das sein?" Wenn A und B einen Widerspruch finden, wird das Ziel entsprechend verändert und nochmals alle vorstehenden Punkte gemeinsam überprüft. Das geht so lange, bis B von A`s Zielvorgabe hinreichend überzeugt ist und das gegenüber A angemessen zum Ausdruck bringt. 

    (Wenn kein B da ist, versuchen Sie 10 Minuten von ihrem Ziel genüßlich zu träumen.)

Übermittlung der Zielvorgabe ans Unbewußte  

Ressourcen aktivieren 

    Gibt es andere Bereiche, in denen Ihnen die gewünschte Fähigkeit zur Verfügung steht (z.B. im Umgang mit Kindern oder im Urlaub) oder kennen Sie Menschen, die diese Fähigkeiten ausgeprägt besitzen? 

    Bitte beschreiben Sie die Fähigkeiten dort dissoziiert recht genau und ausführlich (VAK).

Übermittlung ans Unbewußte (dissoziierte VAK-Trance) 
    Sehen Sie sich in einem Bild (NLP-Sprache: dissoziiert) und sehen Sie, wie Sie dort all das sehen, hören und fühlen (evtl. auch riechen und schmecken), was es gibt, wenn Sie Ihr Ziel erreicht haben. Das ist die sinnliche Vorgabe, die das Unbewußte versteht und faziniert. Sie sollten deshalb sehr konkret und gefühlsintensiv vorgestellt (innerlich erlebt) werden. Dissoziiert soll es sein, um dadurch die Anziehungskraft zu entwickeln. Erhöhen Sie jetzt die Anziehungskraft. 

    Nehmen Sie sich bitte öfter mal die Zeit, genüßlich davon dissoziiert zu träumen

. 

Vertiefung über die Logischen Ebenen 

Als Ergänzung und Vertiefung eignen sich hier im Anschluß die Logischen Ebenen: Zu diesem neuen Verhalten in einem bestimmten Kontext mit ganz bestimmten Fähigkeiten gehören unterstützende Glaubenssätze und eine bestimmte Art von Identität und es ist auch sozial sinnvoll, daß Sie sich so verhalten und vielleicht gibt es auch so etwas wie eine Reaktion auf einer höheren Ebene dazu, z.B. in Form eines Symbols. 

Die dissoziierte Zielvorstellung intensiviert die Motivation. Die Logischen Ebenen intensivieren eine emotionale Verbundenheit mit dem tieferen Sinn der damit zusammenhängenden Lebensaufgabe. 

 
 
Fragen zu den logischen Ebenen

Zugehörigkeit, Vision, Spiritualität  

Welche Vision steckt hinter dem Ziel ?  

Wem fühle ich mich da verbunden?  

Übergeordnetes ...  

Symbol dazu 

Identität & Beziehung, Mission 

Wer bin ich da? Welche Art von Mensch? 

Welches Selbst-Bild habe ich da von mir ?  

"Ich bin wie: ... (ein Gleichnis / eine Metapher / eine Analogie)" 

Einstellungen, Überzeugungen, Beliefs, Werte   

Welche Einstellungen habe ich da 

(der Sache / anderen / mir gegenüber)? 

Welche "wenn – dann"- Begründungen bestehen? 

Was ist mir da wichtig? Was sind treibende Kräfte? 

Welche Werte lebe ich da?  

Fähigkeiten  

WIE möchte ich das tun ?  

Welche Strategien wende ich da an? 

Welche Fähigkeiten kommen zum Einsatz? 

Verhalten   

WAS möchte ich da tun ?  

WIE verhalte ich mich da?  

Was könnte jemand von außen an mir beobachten?  

Umfeld, Umgebung, Kontext  

Wo passiert was? Wie sieht es da aus? Zu welcher Tageszeit? Was gibt es da alles zu sehen, hören, riechen, anfassen? Welche Kleidung tragen die beteiligten Personen? 

Beschreibe den Ort des Geschehens 

  

Technik zur Entwicklung neuen Verhaltens  

 
New Behavior Generator
1. li.u. 

AiD

Sich selbst innerlich fragen: "Wenn ich mein neues Ziel erreicht habe, wie lautet dann die wörtliche Beschreibung meines Zielverhaltens, an dem ich meinen Erfolg erkenne?" SMART überprüfen. 

"Welche Werte und Überzeugungen erfülle ich damit?" 

Auslöser: "Was in VAK löst das bisherige Verhalten aus?"

2. re. o. 

Vk

Sich das Ziel bildlich vorstellen: Sehen Sie sich selbst (dissoziiert) jetzt im Zielverhalten (ev. Morphing benutzen). Was genau tun Sie da wie genau mit welcher Wirkung? Was kann die Person im Bild sehen, hören und fühlen? Wie läßt sich die anziehende Wirkung verstärken?
3. re. u. 

Kk 

K++

Ins Bild von 2. hineinschlüpfen und das Gefühl entfalten: Schlüpfen Sie in das Erfolgsbild von sich hinein. Finden Sie eine charakteristische Bewegungen dazu, die den Erfolg ausdrückt.
4. li. u. 

AiD

Innerlich wieder mit sich selbst reden: "Fühlt sich alles richtig an?" "Sind die Werte und Überzeugungen aus 1. dadurch erfüllt?" 

Bei: `nicht erfüllt´ oder `fühlt sich nicht richtig an´: "Was brauche ich jetzt noch?" Zurück zu 1. und mit der Ergänzung oder Korrektur nochmals durch alles gehen.

5. K++ 

VAK

Bei `alles okay´: Genußvoll jetzt mindestens 10 Minuten davon träumen und das neue Verhalten innerlich als Gewohnheit selbstverständlich integrieren. Lassen Sie sich von diesem Wohlgefühl erfüllen und benutzen Sie Ihre mentale Kraft aktiv um diese Ereignisse in Ihr Leben zu bringen.
  

  

  

  

Ergänzungsfragen nach Anthony Robbins. 

Denken Sie jetzt daran: 

  1. wie oft Sie sich im Leben schon zu Ihrem Vorteil verändert haben und wie gut es für Sie bisher in Ihrem Leben war, wenn Sie die Verantwortung richtig übernommen haben und Ihren Weg selbstbewußt gegangen sind
  2. bei welchen Gelegenheiten das alte Verhalten weiterhin noch sinnvoll ist oder zumindest früher irgend wann einmal sinnvoll war
  3. welche Vorteile Ihnen das neue Verhalten bringt (ass. VAK ausmalen)
  4. wie Sie massiven Schmerz mit dem alten Verhalten verbinden können, z.B. wenn Sie daran denken, wohin es Sie bringen würde, wenn Sie sich die nächsten 3, 5 oder 10 Jahre weiter so verhalten würden und weshalb es lächerlich ist, sich weiterhin so wie bisher zu verhalten
  5. wie Sie massive Vorteile mit dem neuen Verhalten verbinden können (ass. VAK ausmalen) und woher Sie wissen, daß Sie sich jetzt anders verhalten werden
  6. was Sie noch heute für dieses neue Verhalten tun können
  7. welche Musterunterbrechung (z.B.: in der Nase bohren, laut singen, ...) Sie befolgen, wenn das alte Verhalten ausversehen doch noch mal an der falschen Stelle auftaucht
All das aktiviert Ihre Motivation. 
Curriculum NLP-Practitioner
DVNLP-Richtlinien Stand 7/99

Dauer: Obligatorische Trainingszeit: 130 oder mehr Zeitstunden einschließlich Testing, die auf 18 oder mehr Tage zu verteilen sind; fakultative Supervision: 15 Stunden Einzel- oder Gruppen-Supervision im zeitlichen Rahmen des Trainings und/oder nach dem Testing.  

80% oder mehr des Trainings werden von einem NLP-Lehrtrainer durchgeführt; 20% des Trainings können von einer anderen Person unter der Supervision eines NLP-Lehrtrainers durchgeführt werden. Ab jeweils 10 Teilnehmern ist eine Assistenz-Person obligatorisch, die über die Qualifikation eines NLP-Practitioners verfügt.  

Qualifikation der Lehrtrainer: Lehrtrainer, DVNLP.  

Fähigkeiten des Practitioners und Kriterien für die Evaluierung und Zertifizierung  

  • Der NLP-Practitioner kennt und integriert prozessual die NLP-Axiome; 
  • ihm sind grundlegende Inhalte, Fertigkeiten, Techniken, Muster, Methoden und Konzepte des NLP bekannt; er verfügt über die Fähigkeit, sie anzuwenden und zu nutzen; 
  • die grundlegenden Basisfähigkeiten des NLP-Practitioners sind insbesondere: Rapportfähigkeit, Zielklarheit¸ Wahrnehmungsfähigkeit, Flexibilität, ressourceorientiertes und ökologisches Vorgehen. 
Mindestinhalte: Rapport herstellen und aufrechterhalten, Pacing und Leading, Kalibrierung, Repräsentationssysteme, Meta-Modell der Sprache, Milton-Modell der Sprache, Zielrahmen, Repräsentationssysteme überlappen und übersetzen, Erkennen und utilisieren von spontanen Trancezuständen, Metaphern kreieren, Rahmen (Kontrast, Relevanz, als-ob, Backtrack), Ankern (VAK), Aktives und passives sinnesspezifisches Feedback, Zielorientierte Steuerung der Wahrnehmung von inneren und äußeren Prozessen, Dissoziation, Assoziation; 1.-, 2.-, 3.-Position, Chunking, Submodalitäten, Logische Ebenen, Zielorientiertes und ökologisches Ressourcenmanagement, Kontext- und Bedeutungsreframing, Strategien einschließlich T.O.T.E.-Modell, Timeline  

Die verschiedenen Techniken des NLP, wie z.B. Swish, Collaps-Anker etc., sind Anwendungsbeispiele für die vorgestellten NLP-Methoden und -Prinzipien und werden deswegen nicht extra aufgeführt.  

Schriftlicher Test für NLP-Practitioner  

Der obligatorische schriftliche Test über die Practitioner-Inhalte überprüft die Vermittlung der Mindestinhalte und dient damit der Qualitätssicherung. Der Test soll zeigen, daß insbesondere die folgenden Inhalte verstanden und integriert sind: Axiome/Grundannahmen, Zieldefinition, Rapport, Ankern, Repräsentationssysteme, Meta-Modell, Milton-Modell, Timeline, Strategien, Submodalitäten, Techniken, Ökologie  

Die inhaltliche und formale Gestaltung des schriftlichen Testings liegt im Ermessen des Lehrtrainers. Das Teilnehmermaterial zum schriftlichen Testing wird drei Jahre archiviert. Innerhalb des angegebenen Zeitraums hat die Aus- und Fortbildungskommission des DVNLP das Recht, das Archiv insgesamt oder auszugsweise aus Gründen der Qualitätssicherung anzufordern und einzusehen.  

Praktisches Testing für NLP-Practitioner  

Die inhaltliche und formale Gestaltung des Testings liegt im Ermessen der Lehrtrainer und orientiert sich an den lebens- und berufspraktischen Erfahrungen der Teilnehmer. Das praktische Testing ermöglicht den Absolventen des Practitioner-Curriculums, die verhaltensmäßige Integration der NLP-Axiome und ausgewählte NLP-Techniken kongruent zu demonstrieren, und zwar insbesondere: Problembestimmung, Zielbestimmung, Rapport, Wahrnehmung, Flexibilität und sinnesspezifisches Feedback.  

 
 
 

Inhaltsverzeichnis NLP-Practitionerwissen
NLP-Interventionen
- Dieser Teil setzt das NLP-Basiswissen: "Kommunikation & Selbstmanagement" voraus. -
Seite 
Ankerformate (TIGER): Stapel-, Ketten-, Gleitanker
2
Anker verschmelzen oder Kollabieren
2
Change History: Veränderung der persönlichen Geschichte
3
Reframing
4
Rahmen setzen und verändern
5
Kontext-Reframing. Bedeutungs-Reframing, Reframing Agentur
5
Visual Squash
6
Kontext-Reframing mit Bodenanker
6
6-Step-Reframing
6
Optionen und Hilfen beim 6-Step-Reframing
7
Trance und Milton-Modell
8
Hypnotische Elemente aus der Umkehr des Meta-Modells
8
Zusätzliche Elemente hypnotischer Sprache im Milton-Modell
9
Ein Beispiel für eine Tranceinduktion, Selbsthypnose nach Betty Erickson
10
Drei Punkte in die Aufmerksamkeit nehmen
11
Trancearbeit mit 3 Gegenständen
11
Submodalitäten, Submodalitätentransfer mit Kontrastanalyse
12/13
Schnelle NLP-Phobietechnik
14
Praline- oder Godiva-chocolate-Muster
15
Sich vor Lachen nicht mehr halten können
15
Swish, Erweiterungen zum Swish
16/17
Strategien
18
Schreibweise von Strategien
19
John Grinders Richterstrategie
20
Übungsblatt: Mikrostrategieschritte aufschreiben
21
Strategien auspacken inkl. T.O.T.E.
22
New-Behavior-Generator
23
Lernstrategie von Bateson
24
Rechtschreibstrategie
25
Metaphern, Metaphern Grundprinzip, Verhandlungsreframe mit Metaphern
26
Metaphergeschichten entwickeln
27
SCORE als Interventionsformat
28
TimeLine
29
DVNLP-Richtlinien für die Ausbildung zum NLP-Practitioner
30
DVNLP-Richtlinien für die Ausbildung zum NLP-Master
31
Disney-Strategie
32
 

NLP-business-Practitioner 

Einsteigend in, parallel zu, oder nach einer Practitionerausbildung ist eine Qualifikation zum 

NLP-business-Practitioner möglich, durch 1 bis 3 weitere Wochenenden Business-NLP und 

mind. 3 Monaten begleitendem Erfolgsteam (min. 7 Treffen) oder 7 mal Coaching. 
 b 
 
 

 
NLP ist Flexibilität
 
1. Formulieren Sie Ihr Ziel SMART als Leitsatz.
Was genau möchten Sie erreichen? (hören)
 
2. Sehen Sie sich mental erfolgreich im Zielverhalten.
Genießen Sie es, sich im Zielverhalten zu sehen. (sehen)
 
3. Probieren Sie Ihr Erfolgsverhalten praktisch aus.
Schlüpfen Sie hinein und fühlen Sie, was Sie tun? (fühlen)
 
4. Nehmen Sie die Reaktionen darauf als Echo wahr.
Was ist Wahrnehmung und was Interpretation? (Klarheit)
 
5. Genießen Sie mit NLP Flexibilität in Ihrem Leben.
Verändern Sie mit NLP flexibel Ihr Verhalten solange,
bis Sie von anderen solche Reaktionen bekommen,
die in die Richtung Ihres Ziels gehen. (Lebendigkeit)
In Flexibilität sind die NLP-Axiome enthalten:
  • Innere Psycho-Landkarten entdecken schafft Verständnis und Freundschaft
  • Sich auf Ziel- und Ressourcenorientierung einstellen bringt gute Laune
  • Wahlmöglichkeiten & Flexibilität erhöhen macht handlungsfähig
  • Für Gefühle selbst die Verantwortung übernehmen gibt Kraft
  • Feedback & Reaktion statt "Fehler" erleben ist befreiend
  • Geschenke in Problemen finden ist wie Erleuchtung
  • Alles hängt mit allem systemisch zusammen 
  • Jedes Verhalten hat eine positive Absicht
  • Jeder hat die für ihn nötigen Ressourcen
Gewohnheit
Wenn Sie immer das tun,
was Sie schon immer getan haben,
dann werden Sie immer das bekommen,
was Sie schon immer bekommen haben!!!
 
 
 

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An Ihrem Feedback oder Ihren Fragen sind wir sehr interessiert. Vielen Dank.


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